Translate this page Translate this page:
Donnerstag, 02.09.2010 E-mail

NEWS / NEWSARCHIV

REWE Green Building: weltweit erster Supermarkt mit DGNB-Prädikat in Gold

REWE Green Building: weltweit erster Supermarkt mit DGNB-Prädikat in Gold

Pilotprojekt in Berlin spart annähernd 50 Prozent Energie


Die REWE Group setzt heute mit der Eröffnung ihres deutschlandweit ersten Green Buildings einen nationalen und internationalen Maßstab für den nachhaltigen Bau und Betrieb von Handelsimmobilien. Als weltweit ersten Supermarkt zeichnete die Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB) den 1.830 Quadratmeter (Verkaufsfläche) großen REWE-Markt in Berlin-Rudow mit dem Prädikat in Gold aus.

Insgesamt wird der REWE Markt CO2-neutral betrieben. Durch den richtungsweisenden Einsatz modernster Heizungs-, Lüftungs-, Beleuchtungs-, Klima- und Kälteanlagen in Kombination mit bester Dämmung verringert sich der Energieverbrauch des Green Buildings im Vergleich zu einem Standardbau um beinahe 50 Prozent. Für die Normal- und Tiefkühlverbundanlagen, die zur Kühlung der Frischeprodukte und Tiefkühlsortimente dienen, wird ausschließlich natürliches Kältemittel eingesetzt.

„Mit dem REWE Green Building unterstreicht die REWE Group ihre Vorreiterrolle im Lebensmittelhandel. Wir wollen diesen neuen Markt nicht als eine Art Nachhaltigkeits- panoptikum pflegen, um Besuchergruppen einen Blick in eine gleichsam ideale Welt zu geben. Wir wollen mit dem Green Building möglichst viel über die Praxis nachhaltigen Bauens lernen. In einem zweiten Schritt werden wir dann, wo immer möglich und sinnvoll machbar, entsprechende Nachhaltigkeitselemente in unseren Märkten umsetzen“, sagte Alain Caparros, Vorstandsvorsitzender der REWE Group, anlässlich der Eröffnung des Marktes in Berlin. Das Nachhaltigkeitsverständnis der REWE Group gehe weit über die Sortimente hinaus.

„Mit dem Green Building setzt REWE gezielt ein Zeichen. Wir wollen zeigen, dass gerade in wirtschaftlich herausfordernden Zeiten Ökologie und Ökonomie keine Gegensätze sind. Wenn wir heute Ressourcen sparen, dann stärken wir damit auch unmittelbar unsere ökonomische Kraft. Unsere Kunden erwarten von uns qualitative und preiswürdige Lebensmittel sowie einen nachhaltigen Umgang mit den Ressourcen. Die unverändert gute Entwicklung unserer 3.300 REWE Märkte in ganz Deutschland zeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind“, erklärte Lionel Souque, Geschäftsführer der REWE Supermärkte in Deutschland.

„Der nachhaltige Umgang mit Ressourcen gewinnt sowohl in der Architektur als auch bei der Nutzung von Gebäuden immer mehr an Bedeutung. Die Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen freut sich daher sehr, mit REWE ein Mitglied in ihren Reihen zu haben, das sich als eines der ersten Handelsunternehmen aktiv am Aufbau der Zertifizierungs- variante ‚Handelsbauten’ beteiligt. Mit diesem richtungsweisenden Pilotprojekt, welches mit dem DGNB-Zertifikat in Gold ausgezeichnet werden konnte, setzt REWE eine neue Benchmark für ‚nachhaltiges Bauen und Betreiben von Handelsbauten im europäischen Lebensmittel-Einzelhandel’“, so Prof.-Ing. Alexander Rudolphi, Präsidiumsmitglied der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen, anlässlich der Verleihung des Zertifikats in Berlin.

Der REWE-Markt in Berlin produziert rund 40 Prozent seines Energiebedarfs selbst. Die knapp 2.000 Quadratmeter große Photovoltaikanlage kombiniert eine große Aufdachanlage aus zylindrischen Spezialmodulen, die das Sonnenlicht auf einer 360-Grad-Oberfläche auffangen und so besonders energieeffizient sind, mit einer glasintegrierten Photovoltaikanlage im Vordach. Diese setzt nicht nur gestalterische Akzente, sondern dient gleichzeitig als natürliche Verschattung der großen Fensterflächen.

Zwölf Erdsonden mit einer Bohrungstiefe von jeweils annähernd 100 Metern waren nötig, um eine Geothermieanlage zu realisieren, die den Einsatz fossiler Brennstoffe ganzjährig überflüssig macht.

Das im deutschen Lebensmittelhandel bisher kaum eingesetzte Prinzip der Tageslichtarchitektur wird im REWE Green Building durch ein 280 Meter langes, umlaufendes Fassaden-Fensterband und 18 Dachlichtkuppeln umgesetzt und mit bester Dämmung (Zellulose) und nachhaltigen Materialien wie Holz kombiniert.

Der REWE-Markt an der Groß-Ziethener Chaussee 37 verfügt über zwei Tankstellen für Elektroautos. Betreiber der beiden Ladesäulen ist Vattenfall. Der Energieversorger setzt an den „Zapfsäulen“ zertifizierten Grünstrom aus erneuerbaren Energien ein. Insgesamt gibt es an Berliner REWE-Supermärkten elf Stromtankstellen.




Veröffentlichungsdatum: 05.11.2009
Copyright © fruchtportal.de

 
* Pflichtangabe  
Abonnieren Sie hier unseren kostenlosen Newsletter Haben Sie einen News-Tipp für fruchtportal.de? Dann schreiben Sie uns bitte eine E-Mail.

Weitere Artikel in dieser Rubrik

02-09-2010 Schweiz: EU-Agrarfreihandel - CVP will Verhandlungsstopp
02-09-2010 USA: Studie: Höhere Erträge verringern Treibhausgase
01-09-2010 Spanien: 40.000 bei verrückter Tomatenschlacht
31-08-2010 Grapefruit: Pflanzenstoff wirkt wie Medikament
31-08-2010 Pilzsaison startet teilweise früher
31-08-2010 Trendybar trinkt KIKU®
31-08-2010 TV Tipp: Schulobst-Programm - ein Erfolg?
31-08-2010 Doha-Runde: EU macht die grössten Zugeständnisse
30-08-2010 Obstland-Hauptversammlung beschließt neuerlich Dividendenzahlung
27-08-2010 NL: Insbesondere jüngere Kinder haben Früchte in ihren Brotbüchsen in der Schule
26-08-2010 Sächsisches Kabinett beschließt weitere Hilfen nach Hochwasser
26-08-2010 Gesündere Kartoffeln durch Stromschocks
26-08-2010 Warum die Deutschen so viele Tomaten essen - 23,5 Kg im Jahr
26-08-2010 Jahreskonferenz Deza: 21. Jahrhundert wird im Zeichen des Hungers sein
26-08-2010 Schweiz-EU: Abkommen zum Schutz von Ursprungsbezeichnungen geht in die Ratifikations-Phase
25-08-2010 TV Tipp Vanille - der Duft von Madagaskar
24-08-2010 Österreich: Wlodkowski - "Jeder Euro an unsere Bauernfamilien ist gerechtfertigt"
24-08-2010 TV Tipp: Die Kartoffelrevolution - Vom Siegeszug der Knolle
24-08-2010 Deutscher Innovationspreis Gartenbau verliehen
23-08-2010 Frankreich ist der grösste Nutzniesser der EU-Agrarpolitik
23-08-2010 Österreich: GAP-Diskussion - Eingriffe in agrarische Direktzahlungen schaden der Gesamtwirtschaft
23-08-2010 BBO Datentechnik unterstützt die Aktion Bio-Brotbox
23-08-2010 TV Tipp: Traumberuf Bauer?
20-08-2010 Erfolgreicher Verbraucherschutz in Niedersachsen
Click Here