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BASF und die Europäische Weltraumorganisation entwickeln digitale Dienstleistungen für Landwirte

14. Februar 2017

BASF und die Europäische Weltraumorganisation (ESA) haben eine Kooperationsvereinbarung unterzeichnet. Zusammen werden sie untersuchen, wie Satellitendaten und -bilder am besten für die Landwirtschaft genutzt werden können. In enger Zusammenarbeit mit Landwirten wollen sie aus diesen Informationen digitale Anwendungen und Services entwickeln.

Bildquelle: Shutterstock.com Landbau Data
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So sollen Landwirte dabei unterstützt werden, ihre tägliche Arbeit präziser zu planen. Zum Beispiel sollen ihnen gezieltere agronomische Empfehlungen zum Einsatz von Pflanzenschutzmitteln und -maschinen an die Hand gegeben werden.  Satelliten sind dabei eine wichtige Datenquelle für ein digital-basiertes Anbaumanagement. Sie liefern Informationen für verschiedene landwirtschaftliche Entscheidungen, wie den idealen Aussaat- oder Erntetermin. Die Partner möchten gemeinsam innovative digitale Services ausarbeiten, testen und weiterentwickeln, die den Bedürfnissen der Landwirte dienen.

„Mit unseren Innovationen möchten wir einen Mehrwert für unsere Kunden schaffen, der ihnen dabei hilft, auf die sich verändernden Bedingungen in der Umwelt und im Markt einzugehen. Initiativen wie diese sind ein wichtiger Beitrag zu unserem Innovationsansatz. Durch unsere Erfahrungen und unser Wissen, zusammen mit den Möglichkeiten, die sich durch diese Partnerschaft ergeben, können wir Anwendungen für Landwirte entwickeln, mit denen sie ihre Betriebe effizienter und erfolgreicher führen können“, erklärte Dr. Rainer Preuss, Vice President, Global Strategy & Portfolio Management, BASF Crop Protection. 

„Wir werden uns, zusammen mit BASF und den Landwirten, darauf konzentrieren, satellitenbasierte Informationen in Echtzeit zu liefern. Dadurch können Düngemittel besser genutzt und der Wasserbedarf für Bewässerungssysteme reduziert werden. Das ist gut für die Umwelt und spart Kosten. Die Daten von unseren Satelliten können verwendet werden, um Ernteprognosen weiterzuentwickeln. Dadurch sichern wir die Investitionsrentabilität europäischen Kapitals im Weltall,“ sagte Josef Aschbacher, Direktor der ESA Erdbeobachtungsprogramme.

In der Zusammenarbeit unterstützt BASF mit Experten und stellt Informationen aus den Spezialgebieten des Unternehmens wie landwirtschaftliches Wissen, Felddaten und Feedback der Landwirte zur Verfügung. Die ESA liefert Satellitenbilder und -daten und unterstützt damit das Projekt. 

Quelle: BASF

Veröffentlichungsdatum: 14.02.2017

Schlagwörter

BASF, Europa, Weltraumorganisation, Digital, Dienstleistungen, Landwirte