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Ernährungsrevolution „FoodConnects“ unter der Fahne der TU München

29. November 2016

Das Europäische Institut für Innovation und Technologie (EIT) hat den Sieger des wettbewerblichen, mit 400 Millionen Euro dotierten Großprojekts EIT Food bekannt gegeben. Gewählt wurde das europäische Konsortium von 50 Partnern aus 13 Ländern unter Leitung der Technischen Universität München (TUM).

Foto ©  EIT
Das EIT-Food-Team: Krzysztof Klincewicz, Christine Williams, Ellen de Brabander, Peter van Bladeren und Thomas Hofmann (v.l.n.r.). (Foto ©  EIT)

Der Verbund „FoodConnects“ bringt führende Unternehmen, Forschungseinrichtungen und Universitäten zusammen und hat die Vision, zum Treiber und Zentrum einer globalen Ernährungsrevolution zu werden.

Mit Forschungsinstituten und Universitäten wie Fraunhofer, der University of Cambridge oder der polnischen Akademie der Wissenschaften, aber auch mit Partnern aus der Industrie werden die besten Wissenschaftler, Studenten und Unternehmer aus der Nahrungsmittelbranche fürs EIT Food gewonnen. Bereits jetzt sind in „FoodConnects“ Weltunternehmen wie PepsiCo, Siemens, Robert Bosch und Nestlé an Bord dieser neuen Europa-Allianz. 

Vizepräsident Hofmann bringt europäisches EIT-Food-Innovation-Hub auf den Weg

„Durch den Zusammenschluss des EIT Food mit den Weltspitzen der Lebensmittelbranche läuten wir einen Systemwechsel entlang der gesamten Wertschöpfungskette von der europäischen Agrarproduktion über die Nahrungsmittelherstellung und Lebensmittelproduktion ein, die zudem nachhaltiger und digitaler organisiert werden soll“, sagt Professor Thomas Hofmann, Vizepräsident für Forschung und Innovation an der TUM und Leiter des Lehrstuhls für Lebensmittelchemie und Molekulare Sensorik. Hofmann war Hauptkoordinator und Antragssteller von „FoodConnects“ und wird das dazu gehörende Food-Innovation-Hub für Deutschland und die Niederlande nun am Wissenschaftszentrum Weihenstephan (WZW) ansiedeln, dem Campus der TUM in Freising. Damit ist es das erste Co-location-Centre dieser Art in Bayern. 

„Es werden innerhalb von sieben Jahren 350 Start-ups gefördert, 10.000 Graduierte geschult und 290 neue oder verbesserte Produkte auf den Markt gebracht mithilfe der Ergebnisse und Erkenntnisse aus dem Konsortium des EIT Food“, sagt Hofmann über das große Vorhaben. Der Sieger „FoodConnects“ wurde ausgewählt aufgrund einer europaweiten Ausschreibung, die im Januar 2016 begann. Die Bewerbergruppen durchliefen einen detaillierten Evaluierungsprozess, dem unabhängige externe Berater und das EIT-Direktorium vorstanden. 

„Der entscheidende Punkt für unsere Entscheidung für „FoodConnects“ schien uns die Fähigkeit notwendige Innovationen auf den Weg zu bringen, die für unsere heutige Gesellschaft vonnöten sind. Das neue EIT Food setzt sich aus exzellenten Partnern zusammen, die Wachstum generieren und neue Arbeitsplätze schaffen werden, was für Jean-Claude Juncker, den Präsidenten der Kommission höchste Priorität hatte“, sagt Peter Olesen vom EIT-Direktorium in Budapest.

Quelle: TUM

Veröffentlichungsdatum: 29.11.2016

Schlagwörter

Europa, EIT-Food-Innovation-Hub, FoodConnects, TU München