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Frankreich: Ctifl veröffentlicht neue Studie über Himbeermarkt

24. August 2016

Der französische Himbeersektor, der seit 2011 in der französischen Vereinigung zur Himbeerförderung AVFF (Association pour la Valorisation de la Filière Framboise) organisiert ist, bat Ctifl um eine Studie über den Himbeermarkt als Teil ihrer Reflexion bezüglich der zukünftigen Richtung für die Produktion.

Bildquelle: Shutterstock.com Himbeeren
Bildquelle: Shutterstock.com

Die Studie „Himbeermarkt: Haupttendenzen – Wahrnehmung des Vertriebes“ bietet in einem ersten Teil Einblick in den Stand des Himbeermarktes von den wichtigsten statistischen Quellen aus (FOASTAT, Eurostat, Agreste, französischer Zoll, Réseau des Nouvelles des Marchés, Kantar Worldpanel).

LogoIn dem zweiten Teil fasst sie die Hauptelemente der erfolgreichen Befragungen von Einkaufsleitern großer Marken des französischen Großvertriebs zusammen, um ihre Wahrnehmung und Erwartungen für den Markt zu sammeln. Die Studie ist online unter www.ctifl.fr unter der Rubrik „Nos Publications“ / „Distribution, Marché et Consommation“ zu finden.

Russland und die USA bleiben unter den wichtigsten Erzeugern von Beeren ganz oben an der Spitze, aber die EU 28 ist das erste Himbeerproduktionszentrum mit 178.000 Tonnen durchschnittlicher Produktion. Die EU verdankt ihren Status vor allem Polen, das fast 70% der Gesamtmenge beisteuert.

Polen verwendet einen großen Teil seiner Produktion für den Export als Tiefkühlprodukt. Dieses Land ist mit Serbien eines der zwei Hauptlieferanten eines europäischen Marktes, der sich bezüglich Tiefkühlhimbeeren in voller Entwicklung befindet, ebenso wie die Entwicklung der Importe der EU 28 (+47% in 10 Jahren auf 180.000 Tonnen).

Der Europäische Markt für Frischhimbeeren ist kleiner, aber wächst (+23% in 10 Jahren auf 63.000 Tonnen). Deutschland, das UK und Frankreich sind die Hauptimporteure, wobei die Menge bei allen zunimmt. Auf diesem Markt ist nun Spanien der erste Lieferant mit Mengen, die sich in 10 Jahren verdreifachten (rund 20.000 Tonnen).

In Frankreich bleibt die Himbeerproduktion vor allem auf Rhône-Alpes konzentriert, obwohl sie in fast jeder Region präsent ist. Diese Kultur stabilisierte sich bei rund 700 ha und 4.000 Tonnen, wobei ein Drittel für die Weiterverarbeitung bestimmt ist.

Die Einkaufsleiter von Einzelhändlern des Großvertriebes bestätigen die Dynamik des Marktes für Beeren, wobei Himbeeren ganz vorn stehen. Sie sagen auch, dass es ein Produkt ist, dessen Empfindlichkeit manchmal hohe Verluste erzeugt. Der Aufbau von Kühllagerung seit kurzem ermöglichte einen bedeutenden Fortschritt.

Den Profis zufolge begegnet das französische Angebot vor allem Wettbewerb aus Spanien, der nicht allein auf dem Preis basiert, sondern auch auf der Lieferkapazität bezüglich Sorten, Mengen und Aussehen.

Die französische Produktion wird ermuntert, ihre Bemühungen weiter in die Strukturierung ihres Angebotes zu stecken, um die Regelmäßigkeit der Menge und Beständigkeit der Qualität zu verbessern.  

Quelle: Ctifl

Veröffentlichungsdatum: 24.08.2016

Schlagwörter

Frankreich, CTIFL, Studie, Himbeeren, Markt