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Feldsalatmarkt bleibt in schwierigem Fahrwasser

04. Dezember 2015

Bei Feldsalat bleibt der Markt Anfang Dezember weiter überversorgt. Frankreich bietet nach wie vor sehr preisaggressiv am deutschen Markt an. Als Folge der zuletzt milden Witterung im Nantaiser Raum bleibt das Angebotspotenzial sehr hoch. Aber auch im deutschen Anbau steht noch in reichlichem Maße Ware auf den Feldern. Entsprechend verharren die Preise auf niedrigstem Niveau und eine kostendeckende Produktion ist derzeit kaum möglich.

Feldsalat

Teils werden daher Flächen gemulcht, teils wird die Ernte in der Hoffnung auf das Weihnachtsgeschäft nach hinten geschoben. In einzelnen Fällen geben deutsche Abpackbetriebe französischer Rohware aus Kostengründen den Vorzug, auch wenn man eigene Bestände hat. Bei dem hohen Ernteaufkommen scheinen die Absatzmöglichkeiten derzeit ausgereizt. Die Preise im Einzelhandel liegen auf niedrigem Niveau und können kaum mehr weiter gesenkt werden. 

Für die kommende Woche wird nicht mit einer Verbesserung der Marktlage gerechnet. Eine Durchsetzung höherer Preise erscheint noch nicht möglich. Dies könnte frühestens bei den beginnenden Dispositionen für das Weihnachtsgeschäft ab der 51. Woche der Fall sein.

Quelle und Copyright: AMI-informiert.de (AMI, 03.12.2015)

Veröffentlichungsdatum: 04.12.2015

Schlagwörter

Feldsalat, Markt, Schwierig, fruchthandel, Angebot