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GfK: Kaufkraft der Europäer steigt

28. Oktober 2015

Die Kaufkraft in Europa ist in diesem Jahr um gut vier Prozent gestiegen. Allerdings variiert das verfügbare Nettoeinkommen nicht nur innerhalb der Regionen Europas, sondern auch innerhalb der untersuchten 42 Länder zum Teil sehr deutlich. Wie viel sich die Menschen leisten können, hängt also stark davon ab, wo sie leben, wie aus dem Kaufkraftstudie des GfK hervorgeht. 

GfK Grafik
Quelle: © GfK Kaufkraft Europa 2015                                        
* Index je EW.: Europadurchschnitt = 100

 

Insgesamt stehen den europäischen Verbrauchern für das Jahr 2015 etwa 9,13 Billionen Euro für ihre gesamten Ausgaben sowie zum Sparen zur Verfügung. Dies entspricht einer durchschnittlichen Kaufkraft von 13.636 Euro pro Einwohner der 42 Studienländer. Damit haben die Europäer pro Kopf rund 4,2 Prozent mehr zur Verfügung als noch im vergangenen Jahr. Dies bedeutet in vielen Ländern auch real eine Steigerung. Denn die Inflationsrate wird laut der Europäischen Zentralbank für das Gesamtjahr 2015 im Euroraum bei 0,2 Prozent liegen.

Wieviel die Verbraucher für ihre Konsumausgaben zur Verfügung haben, unterscheidet sich stark nach Region und Land. Die ost- und südeuropäischen Länder haben zwar über die Jahre trotz Wirtschaftskrisen ein gewisses Kaufkraftwachstum erlebt. Dennoch liegen sie weit hinter den West- und Nordeuropäern. Ein „Mittelfeld“ gibt es nicht. Das einzige Land, das im europäischen Durchschnitt liegt, ist Spanien mit 13.203 Euro pro Kopf. 

Weitere Informationen zur GfK Kaufkraft Europa erhalten Sie unter www.gfk.com/marktdaten.

 

Quelle: GfK Kaufkraftstudie
 

Veröffentlichungsdatum: 28.10.2015

Schlagwörter

Kaufkraft, Europäer, Europa, GfK, Studie