Abonnieren Sie unseren kostenlosen Newsletter

Behörden von USA, Europa und China arbeiten zur Kontrolle von Reederei-Allianzen zusammen

26. Juni 2015

Letzte Woche einigten sich die maritimen Behörden der USA, Europas und Chinas zusammenzuarbeiten, um einen wachsameren Blick auf massive Reederei-Allianzen zu haben. Das Treffen in Brüssel, an dem Offizielle der US-Bundeskommission für Maritime Angelegenheiten (U.S. Federal Maritime Commission), der Generaldirektion Wettbewerb der Europäischen Kommission und des Chinesischen Transportministeriums teilnahmen, fand statt, da Verladergruppen die Behörden dringend baten, die Prüfung der großen Schiffssharingvereinbarungen zu erhöhen, die grob 90% der Containerkapazität auf wichtigen Handelswegen kontrollieren. Die Behörden, die sich im Dezember 2013 trafen, um die Auswirkungen der Ausdehnung der Reederei-Allianzen für Wettbewerb und Service zu diskutieren, redeten auch über den Hafenstau, der global aufflammt.

Hamburg Süd Group Santa Teresa, Santa Rita and Santa Barbara Schiffe
Foto © Hamburg Süd Group.

Das Gipfeltreffen kommt Tage, nachdem die europäischen Verlader auch die Schaffung von Foren vorgeschlagen haben, um eine bessere Kommunikation zwischen Verladern, Transporteuren und Behörden anzuerziehen.

Aktuell sind 16 der 20 größten Containertransporteure der Welt Mitglieder in sogenannten „Mega-Allianzen“: „2M“, „Ocean Three“, „G6“ und „CKYHE“. Und obwohl die Allianzen grünes Licht von ihren jeweiligen globalen Regulierungsstellen erhalten haben, bleibt der „European Shippers‘ Council“ (Dachorganisation der nationalen Verladeverbände der EU-Länder) dabei, „dass es wachsende Besorgnisse unter den Herstellern, Einzelhändlern und Großhändlern über die langzeitigen Bedrohungen einer konzentrierten Containerlinienschiffsindustrie durch Allianzen gibt“.




Quelle: Joc.com

Veröffentlichungsdatum: 26.06.2015

Schlagwörter

Behörden, USA, Europa, China, Kontrolle, Reederei, Allianzen