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Syngenta erstes Quartal 2015: Robuste Performance in Europa - Umsatz von USD 4,0 Milliarden

22. April 2015

Der Gesamtumsatz des Konzerns einschliesslich Lawn and Garden betrug USD 4,0 Milliarden und blieb damit zu konstanten Wechselkursen gegenüber dem ersten Quartal 2014 unverändert. Der ausgewiesene Umsatz fiel im Vergleich zum Vorjahr 14 Prozent geringer aus. Dies ist auf die Stärke des US-Dollars gegenüber dem Euro und den meisten anderen Währungen zurückzuführen, vor allem in den GUS-Staaten.

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Bild: Syngenta

Integrierter Umsatz nach Regionen im ersten Quartal

Der integrierte Umsatz in Höhe von USD 3,8 Milliarden stieg um 1 Prozent zu konstanten Wechselkursen. Das Absatzvolumen sank um 7 Prozent. Der Anstieg der Preise um 8 Prozent war hauptsächlich auf Preiserhöhungen in den GUS-Staaten zurückzuführen, die dazu beitrugen, die Auswirkungen der Währungsabwertung auszugleichen. Ohne die GUS-Staaten und bereinigt um Glyphosat legten die Preise um 1 Prozent zu.

In Europa, Afrika und dem Mittleren Osten stieg der Umsatz um 15 Prozent zu konstanten Wechselkursen. Das starke Wachstum beim Pflanzenschutzgeschäft kompensierte die Schwäche im Saatgutgeschäft bedingt durch rückläufige Anbauflächen für Mais, Sonnenblumen und Zuckerrüben in mehreren Gebieten. Der Umsatz bereinigt um die GUS-Staaten wuchs um 2 Prozent trotz des schwierigen Vergleichs mit dem starken ersten Quartal 2014. Mittel- und Nordeuropa sowie die Iberische Halbinsel verzeichneten im Pflanzenschutzgeschäft ein Wachstum auf breiter Front. In Frankreich sank der Umsatz mit selektiven Herbiziden aufgrund der frühzeitigen Bestellungen im vierten Quartal 2014. Bei den anderen Produktelinien gab es keine wesentlichen Veränderungen. In den GUS-Staaten konnten die Währungsverluste weitestgehend durch höhere Verkaufspreise ausgeglichen werden. In Nordamerika ging der Umsatz um 16 Prozent zurück; bereinigt um das bewusst reduzierte Glyphosatgeschäft fiel der Umsatz um 13 Prozent. Aufgrund des langen Winters verzögerte sich der Saisonbeginn in den USA. In Kanada sank der Seedcare-Umsatz aufgrund hoher Lagerbestände in den Vertriebskanälen deutlich. Der Saatgutumsatz war auf die erwartungsgemäss weiter rückläufigen Maisanbauflächen, geringere Lizenzeinnahmen und das veränderte Vertriebsmodell von Syngenta zur Verbesserung der Fokussierung und der Profitabilität zurückzuführen.

In Lateinamerika sanken die Umsätze zum Ende der Saison nach einem starken vierten Quartal 2014 um 11 Prozent. Das Kreditmanagement in Venezuela führte zu Umsatzverzögerungen. Der Insektizidumsatz in der Region sank aufgrund des geringen Schädlingsdrucks. Das Fungizid ELATUS™ leistete erneut einen positiven Beitrag, da verbliebene Aufträge ausgeliefert wurden. Der Umsatz mit Maissaatgut ging in Brasilien aufgrund der rückläufigen Anbauflächen zurück. In der Region Asien/Pazifik litt der Umsatz in Nordostasien unter der Verschiebung in Japan, die auf die Erhöhung der Konsumsteuer im vergangenen Jahr zurückzuführen ist. Die Umsätze in China sanken aufgrund der Einstellung von flüssigen Paraquat-Formulierungen. Die Auswirkungen der geringeren Reisanbauflächen in Thailand wurden teilweise durch die weitere Expansion der GroMore™-Protokolle in Südasien ausgeglichen.

Umsätze des ersten Quartals nach Produktelinien

Bei den selektiven Herbiziden ging das Absatzvolumen leicht zurück, da das gute Wachstum in den GUS-Staaten durch die Verschiebung in Frankreich und den Rückgang in Nordamerika aufgrund des späten Saisonbeginns geschmälert wurde. Die Hauptfaktoren bei den nicht selektiven Herbiziden waren die geplante Reduktion bei TOUCHDOWN® und die Einstellung von GRAMOXONE® in China. Bei den Fungiziden stiegen die Absatzvolumen in den meisten europäischen Gebieten mit einem Wachstum über das gesamte Portfolio hinweg. Das Wachstum in Lateinamerika war auf ELATUS™ und die AMISTAR®-Technologie zurückzuführen. Trotz des Absatzwachstums in Europa und in Asien/Pazifik sanken die Gesamtumsätze bei Insektiziden bedingt durch den geringeren Schädlingsdruck in Lateinamerika. Im Bereich Seedcare wurde das gute Wachstum in Mittel- und Nordeuropa durch den Rückgang des Absatzvolumens in Kanada aufgrund hoher Lagerbestände in den Vertriebskanälen im Getreidemarkt negativ beeinflusst.

Im Bereich Seeds litt das Absatzvolumen bei Mais unter den rückläufigen Anbauflächen und den Preiserhöhungen in den GUS-Staaten. In den USA wirkten sich der erwartete Rückgang der Anbauflächen und geringere Lizenzeinnahmen ebenso auf die Umsätze aus. Die Umsätze bei Soja stiegen leicht an. Bei den diversen Feldsaaten wurden in den GUS-Staaten Absatzrückgänge verzeichnet mit einem reduzierten Markt für hochwertige Hybride. Der Umsatz in Südosteuropa verzögerte sich aufgrund von kalter und nasser Witterung. Im Bereich Vegetables wurde die solide Performance in den Industrieländern durch die Verschiebung in den Schwellenländern beeinträchtigt.

Die Umsätze im Bereich Lawn and Garden gingen aufgrund der anhaltend schwierigen Marktbedingungen im nordamerikanischen Blumengeschäft um 5 Prozent zurück.

Mike Mack, Chief Executive Officer, sagte: „In einem Umfeld mit volatilen Wechselkursen und Agrarpreisen haben wir unsere Fähigkeit unter Beweis gestellt, Risiken erfolgreich zu managen, wie die erheblichen Preissteigerungen zeigen, die in den GUS-Staaten erreicht wurden. Mit dem Start der Hauptanbausaison in Nordamerika konzentrieren wir uns auf die Maximierung der Möglichkeiten für unser Herbizid-Portfolio. Wir sind im ganzen Unternehmen auf Kurs, um durch die Umsetzung unseres Massnahmenpakets ,Accelerating Operational Leverage‘ gezielte Kosteneinsparungen zu erreichen. Wir halten weitgehend unverändert an unseren Umsatzzielen für das Gesamtjahr zu konstanten Wechselkursen fest, und das EBITDA nach Währungseinflüssen wird sich etwa auf dem Niveau von 2014 bewegen. Wir rechnen mit der Generierung eines erheblichen Free Cashflow.“

Eine Präsentation zum Umsatz im ersten Quartal 2015 steht ab 07.30 Uhr (MEZ) unter www.syngenta.com/q1-2015 zur Verfügung.



 

Veröffentlichungsdatum: 22.04.2015

Schlagwörter

Syngenta, Quartal, Robust, Performance, Europa, Umsatz