Marktvertrieb Schwerin GmbH

Größter tschechischer Aprikosenerzeuger reduziert Anbaufläche

21. April 2015

Der größte Aprikosenerzeuger der Tschechischen Republik, das Unternehmen „Patria Kobylí“, ersetzt Tausende Obstbäume mit landwirtschaftlich nutzbares Land. Der Direktor und Vertreter der Firma, Vavřince Charváta, bestätigte, rund 40 ha Plantagen, insbesondere Aprikosen, haben diesen Prozess bereits durchlaufen, berichtete „Fruit-Inform“. „Wir haben festgestellt, dass viele alte Obstbäume aufgehört haben, wirtschaftlich rentabel zu sein. Das trifft vor allem für Aprikosen zu, die um die achtziger Jahre gepflanzt wurden“, sagte er.

aprikozen

Von den mehr als 20 ha Plantagen, die das Unternehmen hat, sind nun nur 160 übrig geblieben, wobei Aprikosen immer noch vornan liegen. „Die anderen 40 ha werden für vier oder fünf Jahre Anbauland bleiben, dann werden wir sehen, wie die Preispolitik ist, und wenn sie günstig ist, werden wir sie wieder pflanzen“, erklärte Charváta. Er bestätigte, dass die Marktsituation für die Erzeuger seit Jahren schwierig ist. Der Markt ist mit Früchten aus Polen und anderen Ländern überflutet, was großen Wettbewerb schafft, sagte er Berichten zufolge.

Laut „Fruit-Inform“ sagte der Vorsitzende der Bezirkslandwirtschaftskammer, Anton Osička, dass „neben dem Alter der Bäume auch der Verkauf der Früchte in unserem Land nicht bedeutend war. Die Anbaufläche der Plantagen in dem östlichen Moravia wird somit schrittweise verringert.“ Er bestätigte, dass es ohne Hilfen schwierg sein wird weiterzumachen. „Der Landwirtschaftsminister kündigte an, der Anbau von Obst und Gemüse würde gefördert werden, aber wir haben nichts Konkretes in den Händen.“  



Quelle: Fruit-Inform

 

Veröffentlichungsdatum: 21.04.2015

Schlagwörter

Tschechien, Aprikosen, Erzeuger, Anbaufläche