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CSO-Studie: Rückgang der Erdbeerfläche, aber Qualitätssorten steigern Konsum

09. März 2015

Die Erdbeerproduktion in Italien startet und wird in ein paar Wochen in vollem Gang sein. Sie startet nach einer sehr schwierigen Saison, wo es negative Klimafaktoren, hohe Produktion, geringe Aufnahmebereitschaft der Märkte gab, was zu einem dramatischen Zusammenbruch der Preise führte und es gibt eine vorhersagbare Vorsicht bei produktiven Investitionen, betonte die Studie des CSO. „Die Daten über den Konsum von Erdbeeren sind allerdings sehr positiv (+4% der Verkäufe 2014 gegenüber 2013) und die Ausdehnung des Handelskalenders sowie die ausgezeichneten verfügbaren Sorten in unseren Märkten lassen einen Schimmer von Optimismus“, berichtet das CSO.

Italienische Qualitätserdbeeren in ein paar Wochen auf dem Markt

Die Erdbeeranbaufläche, ein Spezialertrag in Italien, verzeichnete einen nationalen Rückgang verglichen mit den Investitionen 2014. Mit rund 3.570 ha nimmt der spezialisierte Erdbeeranbau in Italien um 4% ab und der Wert ist sehr ähnlich wie 2011.

83% der angebauten Fläche sind Pflanzen in überdachtem Anbau und die restlichen 17% sind Freilandanbau, wo der Rückgang ausgeprägter ist, mit 10% weniger als 2014, hingegen -2% bei dem überdachten Anbau.

Der Rückgang hat im Allgemeinen fast alle Produktionsbereiche berührt, die in Italien am wichtigsten sind, mit wenigen Ausnahmen vor allem in den südlichen Gebieten.

Es gab kräftige Abnahmen in Kalabrien (-20%), aber auch in Sizilien (-5%). Kampanien, das als erste Produktionsregion Italiens bestätigt ist, verlor nur 1% der Anbaufläche. Basilicata bestätigt hingegen eine gute Produktionszunahme von 9% gegenüber 2014.

Im Norden des Landes wurde die Region Venetien als führend bei italienischen Erdbeeren bestätigt, mit einer besonderen Abnahme der Anbauflächen in Verona. Insgesamt gibt es eine Führung für 2015, obwohl ein sehr bedeutendes Ergebnis an Hektaren mit rund 100 ha weniger Erdbeeren 2015 gegenüber 2014 registriert wurde.

Es gab einen größeren Rückgang bei dem Anbau von Emilia-Romagna um 6% gegenüber 2014 und auch die Provinz Bolzano scheint mit -12% kräftig abzunehmen, wo sich die Provinz Trient mit -5% hinzugesellt.

Im scharfen Gegensatz zu den anderen nördlichen Regionen erklärte Piedmont Flächenzunahmen von 13%.

Auf Ebene der Sorten ist die zunehmende Konzentration einiger südlicher Regionen und Sorten interessant: in Basilicata ist die Sorte „Candonga“ bei weitem die am meisten angebaute mit 80% der Pflanzen in der Region, während sie Sorte „Sabrina“ in Kampanien mehr als 60% der Investitionen hat. Noch unterschiedlicher ist die Situation im Norden.

Für mehr Informationen: www.csoservizi.com
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Veröffentlichungsdatum: 09.03.2015

Schlagwörter

Italien, Qualität, Erdbeeren, Markt