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Schwierige Zeiten für europäischen Straßenfrachtsektor

07. November 2014

Der europäische Straßenfrachtsektor hat ein weiteres Jahr des schwachen Wachstums und der kraftlosen Gewinne überstanden, so der neuste Marktbericht von „Transport Intelligence“: „European Road Freight Transport 2014“ (Europäischer Straßenfrachttransport 2014). Niedrige Gewinnspannen in Europa, die durch die schwachen Mengen erschwert wurden, sind laut der Analyse, die in dem Bericht enthalten war, der größte einzelne Einflussfaktor auf die Rentabilität. Insgesamt erlebte die Industrie 2013 Wachstum von knapp 1%, das durch die Auswirkung der Stagnation in der Eurozone gedrückt wurde. Nur die Märkte in Zentral- und Osteuropa florierten, wobei Polen der größte Markt in der Region mit einem Wachstum von 5,8% war. Das UK hatte die beste Leistung der größeren Märkte in Westeuropa mit einem Wachstum von 2,0%, das vor allem aus seiner Wirschaftserholung stammt.

Allerdings verdecken das niedrige Marktwachstum und die Gewinne einen sich abzeichnenden Umbruch in der Industrie, so einer der Autoren des Berichts, „Analyst David Buckby“. Der Bericht stellt eine Reihe von politischen, ökologischen und technologischen Triebkräften fest, die die Struktur des Sektors in den nächsten zehn Jahren grundlegend ändern werden.

Zum Beispiel werden die zunehmende Automatisierung von LKW, die Liberalisierung von Küstenschifffahrt und Umweltgesetzgebung neue Herausforderungen und Möglichkeiten für die Industrie schaffen. Viele Arbeiterorganisationen und Straßentransportunternehmer sind bereits gegen einige dieser Veränderungen, von denen sie glauben, sie sind ungerecht und werden die Industrie noch wettbewerbsfähiger machen.  

Quelle: container-mag.com

Veröffentlichungsdatum: 07.11.2014

Schlagwörter

Periode, Europa, Straßenfracht, Sektor