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40% weniger Zitronen aus Südhemisphäre nach Europa

08. September 2014

2014 wurden 40% weniger Zitronen aus der Südhemisphäre nach Europa geschickt, ausgenommen Russland und das UK, was etwa 100.000 Tonnen entspricht. Als der führende Anbieter von Zitronen in dem europäischen Markt mit einem Anteil von 74% in dem vergangenen Jahr hat Argentinien einen Rückgang der Lieferungen von 55% erlebt, was 110.000 Tonnen weniger als in der Vorsaison sind, berichtete die „Citrus Growers Association“ (CGA, Zitruserzeugervereinigung) in ihrem wöchentlichen Nachrichtenbericht unter Bezugnahme auf Zahlen von „IQonsulting“. Die Beteiligung der Länder hat bis jetzt 2014 auf 54% abgenommen, wobei 91.500 Tonnen geliefert wurden.

Dennoch hat Südafrika gegenüber dieser Abnahme teilweise den Rückgang von Argentinien ausgeglichen, da es seine Lieferungen um 9% auf bis jetzt 66.500 Tonnen steigerte, 5.200 Tonnen mehr als 2013. Allerdings reichte diese Zunahme nicht aus, um Argentiniens Rückgang ganz auszugleichen. Andere Lieferanten wie Uruguay haben diesen Markt auch ergänzt, aber mit geringerer Beteiligung, wobei sie bis jetzt insgesamt 8.600 Tonnen geschickt haben, 15% mehr als in dem Vorjahr, während Australien und Peru einen sehr geringen Anteil mit rund 50 Tonnen hatten, so der Bericht.

Aktuell gibt es wenige Importeure, die Früchte aus der Südhemisphäre handeln und die Verkäufe waren schnell, trotz der hohen Preise, die einen Durchschnitt von 0,5 EUR pro Kilo mehr als 2013 mit rund 2 EUR/kg in Woche 33 erreichten.

Quelle: CGA/iqonsulting.com

Veröffentlichungsdatum: 08.09.2014

Schlagwörter

Zitronen, Südhemisphäre, Europa