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Wissenschaftstagung Ökologischer Landbau in Weihenstephan

21. März 2017

Anlässlich der 14. Wissenschaftstagung Ökologischer Landbau diskutierten vergangene Woche Expertinnen und Experten aus Wissenschaft, Praxis und Beratung aus zwölf europäischen Ländern zentrale Fragen und Herausforderungen des ökologischen Landbaus in der Zukunft. 

Von links: Dr. Klaus Wiesinger (LfL), Prof. Dr. Kurt-Jürgen Hülsbergen (TUM) und Staatsminister Helmut Brunner, der die Tagung in Weihenstephan eröffnete. Foto LfL
Von links: Dr. Klaus Wiesinger (LfL), Prof. Dr. Kurt-Jürgen Hülsbergen (TUM) und Staatsminister Helmut Brunner, der die Tagung in Weihenstephan eröffnete. Foto LfL

Das Motto "Ökologischen Landbau weiterdenken: Verantwortung übernehmen, Vertrauen stärken" zog mehr als 530 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, Praktikerinnen und Praktiker sowie und Beraterinnen und Berater aus zwölf europäischen Ländern an den grünen Campus Weihenstephan. Vergangene Woche diskutierten sie anlässlich der 14. Wissenschaftstagung Ökologischer Landbau zentrale Fragen und Herausforderungen des ökologischen Landbaus in der Zukunft. Wie können Ökobetriebe am Markt bestehen und gleichzeitig das von Verbraucherinnen und Verbraucher geschätzte Versprechen vom verantwortungsvollen Umgang mit Tier und Natur halten? Wie kann mit nachhaltiger Nährstoffversorgung, innovativen Pflanzenbausystemen, tiergerechten Haltungsverfahren und modernen landtechnische Lösungen der ökologische Landbau "weiterentwickelt" werden? Die Technische Universität München (TUM), die Hochschule Weihenstephan-Triesdorf (HSWT) und die Bayerische Landesanstalt für Landwirtschaft (LfL) luden zu 140 Vorträgen, 10 Fachexkursionen und 24 Workshops ein. Die Themenfülle bot Betriebsleitenden, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern und Marktakteuren Antworten auf viele aktuelle Fragen, aber auch zu grundlegenden strategischen Fragen der Zukunft des Ökologischen Landbaus. Zusätzlich regten die Ideen und laufende Projekte, die auf 100 Postern vorgestellt wurden, intensive Diskussionen an und sorgten für einen fruchtbaren Austausch.

Vom 7. bis 10 März stand der Dialog zwischen den Öko-Expertinnen und -Experten aus Wissenschaft, Praxis und Beratung im Mittelpunkt. Das umfassende Programm mit Exkursionen, Vorträgen, Posterdiskussionen und Workshops bot Themen aus Pflanzenbau, Bodenfruchtbarkeit und Nährstoffmanagement sowie Landtechnik, Tierhaltung und Tiergesundheit. Aber auch die Vermarktungsseite kam nicht zu kurz, die Wertschöpfungsketten vom nachhaltigen Anbau bis hin zur ökologischen Lebensmittelverarbeitung wurden genau unter die Lupe genommen. Gerade die regen Diskussionen waren deutlicher Beweis, dass die renommierte Tagung Themen aufgriff, die die Ökobranche bewegen.

Fachexkursionen zeigen Vielfalt und Innovationen des ökologischen Landbaus in Bayern

Zehn Fachexkursionen waren Grundlage für einen regen Erfahrungsaustausch zwischen Wissenschaft und Praxis. Erfolgreiche Ökolandbau-Forschung sollte Herausforderungen und Fragen der Praxis aufgreifen und bearbeiten, wie beispielsweise neue Pflanzenkrankheiten oder  die Bewertung neuer Technologien und deren Umsetzbarkeit im Ökolandbau.

Lesen Sie mehr auf:  www.lfl.bayern.de 

Quelle: Oekolandbau.de

Veröffentlichungsdatum: 21.03.2017

Schlagwörter

Wissenschaft, Ttagung, ökologisch, Landbau, Weihenstephan