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Unterdurchschnittliche Apfelernte 2017 in Brandenburg erwartet

11. August 2017

Ersten vorläufigen Meldungen zufolge gehen Brandenburgs Ernteberichterstatter in diesem Jahr von einem Ertrag von 204 Dezitonnen Äpfel pro Hektar aus. Nach Informationen des Amtes für Statistik Berlin-Brandenburg liegt dieser Ertrag 37 Dezitonnen pro Hektar unter dem 6-jährigen Durchschnitt und sogar 142 Dezitonnen pro Hektar unter dem Ergebnis des Vorjahres. Ursache für die niedrigen Erträge bei den Äpfeln waren vor allem die plötzlich einsetzenden Fröste während der Blüte im April.

Bildquelle: Shutterstock.com Apfel
Bildquelle: Shutterstock.com

Derzeit wird von einer Erntemenge von 17 800 Tonnen Äpfel ausgegangen. Im Jahr zuvor wurden noch 27 999 Tonnen gepflückt.

Die Einzelerträge differieren zwischen den Betrieben erheblich. Während einige Betriebe mit einem Ertrag von deutlich mehr als 200 Dezitonnen pro Hektar rechnen, müssen viele andere Obstbetriebe sogar Totalausfälle einkalkulieren.

Mit einer Anbaufläche von 873 Hektar stellen Äpfel die dominierende Obstart im Land Brandenburg dar und deren Produktion bestimmt somit wesentlich das Ergebnis der Gesamtobsternte. Die Hauptanbaugebiete dieses Kernobstes befinden sich in den Landkreisen Potsdam-Mittelmark und Märkisch-Oderland sowie in der kreisfreien Stadt Frankfurt (Oder).

Diese ersten Ergebnisse beruhen ausschließlich auf Schätzungen der Ernte- und Betriebsberichterstatter von Mitte Juli 2017. Diese können sich noch in Abhängigkeit vom Witterungsverlauf bis zur Ernte verändern.

Quelle: Amt für Statistik Berlin-Brandenburg

Veröffentlichungsdatum: 11.08.2017

Schlagwörter

unterdurchschnittlich, Apfelernte, Brandenburg, Statistik