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Schlechtes Wetter in Italien – Frostgefahr für Erträge

22. Januar 2016

Bei einer Welle von schlechtem Wetter, die mehr oder weniger das ganze Land betrifft, verursachte der vorhergehende schnelle Anstieg der Temperaturen auf 15 Grad ernsten Schaden für die Erträge. Dadurch wurde ein falscher Frühling vorgetäuscht, der die Knospen bereits in Bewegung brachte und somit sind diese besonders anfällig für Kälte.

Frostgefahr

Deshalb schlug Coldiretti Alarm für die Landwirtschaftserträge, als plötzlich Schnee und Frost auftraten. Wie Coldiretti berichtete, sind die Gemüseerträge im Freiland, wie Kohl, Chicoree, Radicchio und Brokkoli, durch den kräftigen Fall der Temperaturen unter Null gefährdet. In Gefahr sind auch die Obstpflanzen. Die Kälte kam, nachdem in den ersten zehn Tagen im Januar in Italien Tiefsttemperaturen von 3,6 Grad über dem für den Zeitraum üblichen Durchschnitt herrschten, so Daten von Ucea.

Das sind die Auswirkungen der Klimaveränderung, die in den letzten Jahren mit wiederholten saisonalen Phasenverschiebungen und Extremwetterereignissen mit heftigen Auswirkungen für die italienische Landwirtschaft auftraten. In der vergangenen Dekade wurden dadurch Schäden von 14 Milliarden EUR zwischen Überschwemmungen und Trockenheit verursacht.

Inzwischen wurden die Erzeuger von Coldiretti auch mit Traktoren mobilisiert, die als Schneepflüge eingesetzt werden und um Salz gegen Eis zu streuen, damit die Straßen passierbar bleiben.

Quelle: Coldiretti 

Veröffentlichungsdatum: 22.01.2016

Schlagwörter

Wetter, Italien, Frostgefahr, Erträge, Frost