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Etwas mehr schädliche Organismen bei niederländischen Importkontrollen gefunden

21. April 2017

Die Niederländische Lebensmittelsicherheitsbehörde (NVWA) begegnete während der Importkontrollen von Pflanzenprodukten 2016 etwas mehr Schädlingen als in dem Jahr davor. Das stand in dem Bericht „Pflanzenschutzalarme“, in dem die NVWA jährlich ein Bild der Pflanzengesundheit in den Niederlanden zeichnet.

Bildquelle: Shutterstock.com Kontrolle
Bildquelle: Shutterstock.com

Der leichte Anstieg 2016 hat seinen Grund vor allem in einem Anstieg der Zahl der gefundenen Baumwoll-Weißen Fliegen (Bemisia tabaci). Die Baumwoll-Weiße Fliege kann schweren Schaden verursachen, besonders an Paprika- und Tomatenpflanzen.

Kartoffelkrankheiten++In dem Anbaulandwirtschaftssektor konzentriert sich die NVWA vor allem auf die Kontrolle von Bodenorganismen in der Kultivierung von Pflanzkartoffeln. Zum Beispiel gibt es da Kartoffelzystennematoden (AM), Wurzelgallennematoden (Meloidogyne chitwoodi), Braunfäule, bakterielle Ringfäule und Warzenkrankheit. 2016 führte die NVWA zusätzliche Kontrollen durch, um festzustellen, ob die Unternehmen, die Kartoffeln aus Polen importieren, die Regeln einhalten.

Xylella fastidiosa

Für den Pflanzschulensektor ist das Bakterium Xylella fastidiosa eine große Bedrohung. In Italien, Frankreich und Spanien hat dieses Bakterium bereits große Probleme verursacht. Der niederländische Pflanzschulensektor ist somit bezüglich die Risiken der Einführung alarmiert. Bei zufälligen Kontrollen wurden 2016 keine neuen Quarantäneschädlinge von der NVWA gefunden.

Jedes Jahr werden rund 350.000 Warenlieferungen mit Pflanzen und Pflanzenprodukten zur Importkontrolle in den Niederlanden angeboten. 2016 fand die NVWA bei diesen Kontrollen 337 schädliche Organismen, 2015 waren es 311, 2014 370 und 2013 438.

Quelle: NVWA

Veröffentlichungsdatum: 21.04.2017

Schlagwörter

schädliche, Organismen, Importkontrollen