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Brüssel startet Beratung über Reform des Assoziierungsabkommens mit Tunesien

06. Januar 2017

Dem spanischen Verband FEPEX zufolge hat die Europäische Kommission eine öffentliche Beratung für alle interessierten Parteien gestartet, um ihre Ansichten über die Reform des aktuellen Assoziierungsabkommens mit Tunesien vorzulegen, das am 22. Februar enden wird.

Bildquelle: Shutterstock.com Knoblauch
Bildquelle: Shutterstock.com

Die anfänglichen Texte für die Verhandlung sind in 11 Bereiche geteilt, die den Verhandlungen für ein Freihandelsabkommen unterliegen, einschließlich der Text über den Handel mit Landwirtschaftsprodukten.

Dem Basisdokument des EU-Vorschlages für den Handel mit landwirtschaftlichen Produkten, verarbeiteten landwirtschaftlichen Produkten und Fischereiprodukten zufolge, sind die wichtigsten Elemente der Verhandlung:

  • die Liste empfindlicher Produkte
  • die Behandlung empfindlicher Produkte (z.B. die Festlegung von Tarifquoten)
  • die Mengen der Tarifquoten für empfindliche Produkte
  • die Abbaupläne, die Übergangsperioden für Tunesien und die Rate der Steigerung der Tarifquoten
  • die Anpassung an das Eintrittspreissystem.


FEPEX sagt, dass sich der spanische Export von Obst und Gemüse nach Tunesien 2015 auf 4.933 Tonnen für einen Wert von 3,8 Millionen EUR belief, so Daten von dem Amt für Zölle und Verbrauchssteuern der Steuerbehörde, weitergegeben durch FEPEX.

Die wichtigsten von den spanischen exportierten Produkten sind Zwiebeln und Knoblauch. Der Export von Zwiebeln stand 2015 bei 2.861 Tonnen für 666.495 EUR und Knoblauch bei 1.988 Tonnen für einen Wert von 2,9 Millionen EUR. Das Wachstum der spanischen Exporte von Obst und Gemüse an Tunesien war in den letzten fünf Jahren bemerkenswert, von 845 Tonnen 2011 auf 4.933 Tonnen 2015 und der Wert ist von 1,2 Millionen EUR 2011 auf 3,8 Millionen EUR 2015.

Quelle: Fepex

Veröffentlichungsdatum: 06.01.2017

Schlagwörter

Brüssel, EU, Beratung, Reform, Tunesien