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ASAJA Murcia sieht Verlängerung des russischen Embargos bis 2018 als Frevel

05. Juli 2017

Die landwirtschaftliche Branchenorganisation ASAJA Murcia hat es als eine „große Barbarei und enormen Frevel für den Sektor“ bezeichnet, dass Russland das Embargo für verderbliche Lebensmittel aus der Europäischen Union (EU) bis 31. Dezember 2018 verlängert hat. Die Liste der europäischen Produkte, die durch das russische Embargo verboten sind, umfasst Obst, Gemüse, Fleisch, Fisch und Milchprodukte.

Bildquelle: Shutterstock.com Obst Kaki
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Wie von dem Generalsekretär von ASAJA Murcia, Alfonso Gálvez Caravaca, erklärt, „ist diese neue Verlägerung des russischen Embargos sehr schlimm und schädlich für unseren Obst- und Gemüsesektor, der seit langer Zeit daran arbeitet, die Auflösung der Handelsblockade für unsere Agrarlebensmittelprodukte zu erreichen. Wir können nicht erlauben, dass dieses Handelsembargo ohne Sinn oder Logik Jahr für Jahr weitergeht“, wurde er zitiert.

Zudem betonte er, dass „es notwendiger denn je ist, dass die Europäische Union die diplomatischen Handlungen verstärkt, um das russische Embargo zu beenden, und dass die Unternehmer in unserem Sektor weiter Obst und Gemüse in diesen Markt verkaufen können“. Russlands Präsident, Vladimir Putin, hat auf die Aufrechterhaltung der EU-Stanktionen gegen Russland mit diesem neuen Dekret reagiert. 

Quelle: agroinformacion.com/Asaja Murcia

Veröffentlichungsdatum: 05.07.2017

Schlagwörter

ASAJA Murcia, Russland, Embargo