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AMI: Broccoli leidet unter Hitze

30. Juni 2017

Die immer noch recht niedrigen Verkaufspreise im deutschen LEH haben in der vergangenen Woche die schon heraufziehende Angebotsverknappung bei Broccoli noch nicht widergespiegelt. Demzufolge blieb auch das Einkaufsverhalten der Verbraucher in Deutschland weitgehend unverändert.

Bildquelle: Shutterstock.com Broccoli
Bildquelle: Shutterstock.com

In der aktuellen Woche hat sich die Angebotsknappheit bei Broccoli allerdings zugespitzt. Als Folge der Hitzeperiode steht derzeit bis in den norddeutschen Raum nur wenig erntefähige Ware auf den Feldern. Dies dürfte auch noch für die nächste Woche gelten. Derzeit können nicht mehr alle Lieferprogramme bedient werden und zur Füllung von Lücken wird teilweise wieder Ware aus Spanien oder Italien geordert. Die Preise sind auf der Erzeugerebene auf weiter steigendem Kurs. Allerdings bremst der LEH teilweise noch erheblich. Die Anzahl der Werbeaktionen hat sich in dieser Woche zwar deutlich verringert, aber immer noch gibt es einzelne Offerten mit niedrigen Preisen im Bereich 0,77 bis 0,99 EUR pro 500g-Packstück.

Der Broccolimarkt ist äußerst volatil, denn die Kultur reagiert schnell auf Temperatureinflüsse, so AMI.

Quelle und Copyright: AMI-informiert.de (AMI, 29.06.2017)

Veröffentlichungsdatum: 30.06.2017

Schlagwörter

Broccoli, Hitze