Neue Ergebnisse enthüllen mögliche Pestizidwirkungen in Australien
Die internationale Umweltgruppe Friends of the Earth hat vor kurzem eine Einschätzung des Risikos der Einnahme von Pestizidrückständen veröffentlicht, die alarmierende Auswirkungen auf die menschliche Gesundheit enthüllen.
Wissenschaftler haben einen Zusammenhang hergestellt zwischen Pestiziden, die regelmäßig in Lebensmitteln nachgewiesen werden, mit Stoffen, die möglicherweise das Hormonsystem des Menschen beeinträchtigen.
ADHS, das Aufmerksamkeits-Defizit und Hyperaktivitäts-Syndrom, bringt Lern- und Verhaltensprobleme mit sich, einen niedrigeren IQ und begünstigt möglicherweise eine spezielle Art Leukämie bei Kindern. Von den 125 nachgewiesenen Pestizidrückständen bei Obst und Gemüse in Australien waren 45 % vermutete Stoffe, die das Hormonsystem durcheinander bringen.
Störungen des Hormonssystems treten auf, wenn eine synthetische Chemikalie im Körper absorbiert wird und entweder Hormonfunktionen imitiert oder Hormone blockiert. Eine Reihe von Gesundheitsproblemen kann hormonellen Störungen zugeschrieben werden. Dazu gehören Dysfunktionen im Bereich der Fruchtbarkeit und Reproduktion, frühzeitiges Eintreten der Pubertät, Gehirnfunktionsstörungen, Verhaltensauffälligkeiten, Beeinträchtigungen des Immunsystems sowie zahlreichen Krebsarten. Außerdem wurden Langzeiteinnahmen von Pestiziden mit der Ernährung in Verbindung mit Parkinson gebracht.
Quelle: oneco-biofrach.de
Veröffentlichungsdatum: 07.05.2012
Copyright © fruchtportal.de
Weitere Artikel in dieser Rubrik