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Verkäufe gefälschter Pestizide in EU nehmen zu

Gefälschte Pestizide, die in einigen europäischen Ländern für bis zu 25% der Angebote verantwortlich sind, bedrohen Erzeuger, Land und Erzeugnisse, warnt die Rechtsdurchsetzungsbehörde der Europäischen Union, „Europol“. Die Verkäufe von gefälschten Pestiziden belaufen sich auf Milliarden Euro jährlich und steigen weltweit. Organisierte Verbrechergruppen sind „so gut strukturiert und so professionell”, dass Großhändler sich nicht bewusst sind, dass sie gefälschte Produkte kaufen, sagte Søren Pederse am 16. Januar laut eines Artikels.

Die gefälschten Produkte sollen ein potentielles Risiko für die öffentliche Gesundheit darstellen. Die illegalen Pestizide „bedrohen die Gesundheit der Erzeuger und Verbraucher und stellen ein Risiko für die natürliche Umwelt dar”, sagte die in Den Haag sitzende „Europol“ in einer Erklärung.

Aber einige Erzeuger könnten die Fälschungen wissend nutzen, weil sie weniger teuer und wirksamer sind, sagte Hans Muilerman, Verantwortlicher für Chemikalien bei dem Brüsseler Büro des „Pesticide Action Network“, eine globale Organisation, die sich gegen schädliche Unkraut- und Insektenkiller einsetzt. „Die Durchsetzung des Rechts ist in einigen Ländern so unglaublich schwach und existiert in anderen gar nicht”, sagte er von der EU, „und die Erzeuger kaufen sie weiter.”

„Europol“ hat keine Details über einzelne Fälle oder Untersuchungen preisgegeben, aber China soll eine primäre Quelle für die illegale Pestizidproduktion sein. Russland wird als eine Umladequelle angeführt, wenngleich die „Association of European Businesses“ (Vereinigung Europäischer Unternehmen) in Moskau sagt, Russland ist auch ein Opfer, da einige gefälschte Angebote, die dort verkauft werden, aus westeuropäischen Häfen stammen.



Quelle: EurActiv.com
Veröffentlichungsdatum: 23.02.2012
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