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Donnerstag, 17.05.2012 E-mail

UNIKA zieht positive Bilanz zum 10-jährigen Verbandsjubiläum

Vorstandsvorsitzender Umhau für drei Jahre wiedergewählt

Die Union der Deutschen Kartoffelwirtschaft, kurz UNIKA, ist eine Erfolgsgeschichte. Davon ist Martin Umhau, Vorstandsvorsitzen-der des im Jahre 2001 gegründeten Branchenverbandes der Kartoffelwirtschaft überzeugt. Auf der Mitgliederversammlung anlässlich des 10-jährigen Jubiläums am 7. Februar 2012 in Berlin, auf der er für weitere drei Jahre im Amt bestätigt wurde, zog er Bilanz. Zu den Meilensteinen in der Geschichte des Verbandes gehört die Gründung der QS-Fachgesellschaft Obst, Gemüse und Kartoffeln im Jahr 2004. Als Mitgesellschafter hat sich die Union der Deutschen Kartoffelwirtschaft von Beginn an aktiv an der Erstellung der Leitfäden beteiligt und damit in das wichtige Thema Quali-tätssicherung und Rückverfolgbarkeit eingebracht. „Wir werden uns auch weiterhin für Qualität und Sicherheit in der gesamten Kette, bis hin zum Verkauf an der Laden-theke einsetzen“, so Umhau. „Nur so wird es gelingen, dem Verbraucher unsere tolle Knolle und die vielseitigen Produkte daraus noch schmackhafter zu machen.“

Initiator und ideeller Träger der PotatoEurope

Die UNIKA hat sich in den letzten Jahren aber auch als Initiator und ideeller Träger der PotatoEurope, der europaweit bedeutendsten Fachmesse der Kartoffelwirtschaft, einen Namen gemacht. Gemeinsam mit der Deutschen Landwirtschaftsgesellschaft (DLG) als Organisator ist der Branchenverband regelmäßig Gastgeber und verant-wortlich für ein Rahmenprogramm auf fachlich höchstem Niveau. Zentrales Element der UNIKA sind jedoch ihre Fachgremien. „Durch die hohe Kompetenz und das gro-ße Engagement unserer vielen ehrenamtlichen Spezialisten gelingt es uns, wichtige Fachthemen bis in die politische Ebene zu tragen und gemeinsam, zum Wohle der gesamten Wertschöpfungskette Kartoffel, an ihrer Lösung zu arbeiten.“ Dafür sprach der Vorstandsvorsitzende allen seinen Dank aus.

An der Seite des Bauernverbandes für akzeptable agrarpolitische Rahmen-bedingungen

Die Erfolgsbilanz der UNIKA würdigte auch Werner Hilse, Vizepräsident des Deut-schen Bauernverbandes (DBV), in seinem Grußwort zum 10-jährigen Jubiläum. Als einer der beiden Gründungsväter und langjähriger Vorsitzender der UNIKA weiß er, wovon er spricht. In seiner Verantwortung für den Bundesverband der Stärkekartof-felerzeuger e.V. (BVS) und Bauernpräsident von Niedersachsen, dem größten Kartoffelland in Deutschland, ist er der Branche auch weiterhin sehr eng verbunden. Gemeinsam mit der UNIKA und anderen Partnerverbänden setzt er sich bis nach Brüssel dafür ein, dass der Kartoffelanbau in Deutschland auch unter den künftigen agrarpolitischen Rahmenbedingungen wirtschaftlich betrieben werden kann. „Wir können weder bestehende Wettbewerbsverzerrungen akzeptieren, noch die von der Europäischen Kommission in einigen zentralen Punkten vorgelegten Vorschläge zur Gemeinsamen Agrarpolitik nach 2013“, betonte Hilse. „Die geforderte Stilllegung von sieben Prozent unserer fruchtbaren Böden passt nicht zum Ziel der Energiewende und Sicherung der Welternährung.“ Er sprach sich deutlich gegen eine Verschärfung der Cross-Compliance-Kriterien, steigende Bürokratielast sowie die überflüssige Neiddebatte (Kappung) aus. Auch für Kartoffeln müsse es geeignete Instrumente geben, um Krisensituationen besser überstehen zu können.

Kernbotschaften bündeln und strukturieren

Den Gastvortrag auf der 11. UNIKA-Mitgliederversammlung hielt Jörg-Michael Jung-inger von media advice ©. In seiner Präsentation zum Thema „Medientraining - Schwerpunkt TV“ formulierte er folgende klare Botschaft: „Wer als Interessenvertreter einer Organisation wahrgenommen werden will, muss seine Antworten und Botschaf-ten als Nachrichten verstehen, sie also zu Kernbotschaften bündeln und strukturie-ren.“ Nur so bestehe die Chance, via Massenmedien die eigene Zielgruppe zu errei-chen.

Auf der Jubiläums-Mitgliederversammlung wurde auch der UNIKA-Jahresbericht 2011 vorgestellt. Er gibt nicht nur einen Überblick über die zentralen Aktivitäten des Branchenverbandes, sondern enthält auch Einschätzungen zum Markt, zu agrar-politischen Rahmenbedingungen sowie wichtige Strukturdaten der Kartoffelwirtschaft.
Der UNIKA-Bericht 2011 ist im Netz abrufbar unter www.unika-ev.de


Veröffentlichungsdatum: 10.02.2012
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