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Donnerstag, 17.05.2012 E-mail

Aktuelle Presseberichte von der Fruit Logistica 2012

31. Frische Forum Obst & Gemüse „Beschaffung 2020“ mit Rekordbeteiligung
Im Mittelpunkt des 31. Frische Forums Obst & Gemüse stand die „Beschaffung 2020“. Mehr als 500 Gäste aus 52 Ländern hatten sich angemeldet. Nach einem Impulsvortrag von Cindy van Rijswick (Rabobank International, Niederlande) in welchem sie einen Blick in die Zukunft wagte – sowohl hinsichtlich der globalen Produktion als auch der Warenströme – diskutierten Bernd Schröder (Gesamtleitung Einkauf O+G, tegut…, Deutschland), Dietmar Bahler (BayWa, Deutschland), Andrew Sharp (Fresca Group, Großbritannien) und Andreas Allenspach (van Rijn, Niederlande) mögliche Szenarien, wie sich der Handel in Zukunft darstellen könnte. Einig waren sich die Teilnehmer, dass sich die Beschaffung hochwertiger Obst- und Gemüseprodukte in der kommenden Dekade zu einer ganz neuen Herausforderung entwickeln wird. Der Einzelhandel wird seine Bestrebungen forcieren, sich selbst in die Beschaffung einzuschalten, um langfristig die Versorgung sicherzustellen, aber auch um Kosten zu optimieren und mehr Einfluss auf die Ware und deren Spezifikationen zu erlangen. Damit wird sich vermutlich die Rolle der klassischen Fruchtlieferanten ändern. Aber an ihrer Kompetenz als Provider ist in näherer Zukunft nicht wirklich zu rütteln. Zwar müssen sie ihre Bedeutung und Funktion immer wieder neu unter Beweis stellen, aber zahlreiche Aufgaben werden auch künftig beim Fruchthandel verbleiben, nicht nur die Abdeckung von Bedarfsspitzen. Für die globale Beschaffung hunderter Produkte in dutzenden von Ländern sind Spezialisten, wie sie im internationalen Fruchthandel zu finden sind, unverzichtbar. Die Verzahnung mit dem LEH wird immer enger. Davon werden aber nicht zuletzt die Verbraucher profitieren – auch durch ein breites Angebot an hochwertigen Obst- und Gemüseprodukten.

Österreich: EVA prime – neue Premiummarke aus der Steiermark
Exklusiv zur FRUIT LOGISTICA 2012 wird auf dem Stand der OPST Obst Partner Steiermark GmbH die neue Premiummarke „EVA prime“ vorgestellt. Jeder Apfel dieser Marke sei unter äußerst sorgfältigen Bedingungen produziert, handverlesen sowie bevorzugt gelagert und verpackt, beschreibt Marketingleiter Franz Schaden. Der internationale Vertrieb erfolge in exklusiven Kartons durch die Firma EVA – Exportvereinigung Apfel. „Jeder Entwicklungsschritt dieser Premium-Äpfel wird genauestens überwacht, so dass höchste Qualität und Nachhaltigkeit gewährleistet werden können“, ergänzt Schaden. (Halle 20, Stand A-12, Kontakt: Franz Schaden, Telefon: +43(0)664/88418840, E-Mail: franz.schaden@opst.at, office@eva-apples.com)

Zweitgrößte Container-Reederei der Welt erstmals auf der FRUIT LOGISTICA
Die erstmals auf der FRUIT LOGISTICA vertretene MSC Mediterranean Shipping Company ist mit mehr als 450 Schiffen und einer Kapazität von gut zwei Millionen TEU (Twenty-Food Equivalent Unit) die zweitgrößte Container-Reederei der Welt. Sie verfügt auch über eine eigene Kühlcontainerflotte für den Transport von Obst und Gemüse und bietet den Kunden Techniken, den Reifeprozess während der Fahrt zu verlangsamen. Der Hauptmarkt liegt hier im Export aus Zentral- und Südamerika. Im vergangenen Jahr konnte das Transportvolumen von zwölf auf 13 Millionen TEU gesteigert werden, so Nils Kahn, Head of Sales and Marketing von MSC Germany. Zum eigenen Messeauftritt hat man sich entschieden, um Bestandskunden zu empfangen und Neukunden zu gewinnen. (Halle 25, Stand C-04, Kontakt: Nils Kahn)

Brasilien bietet Palmenherzen und Silberbananen
Silberbananen, die sich im Obstsalat nicht dunkel verfärben, präsentiert Brasilien erstmals auf der FRUIT LOGISTICA 2012. In ihrer Heimat erfreuen sie sich zunehmender Beliebtheit und haben bereits einen Marktanteil von 40 Prozent, berichtet Jorge Luis de Souza, Präsident von Abanorte. In etwa einem Jahr soll der Export nach Europa beginnen. Neu vermarktet für den Export werden auch Palmenherzen, die sich gut im Salat machen, wie Marcio Eduardo Bertin von der Firma Daros betont. Brasilien ist in diesem Jahr mit mehr als 40 Firmen auf der Messe vertreten. „Der Vorteil der FRUIT LOGISTICA ist, dass wir hier Kontakt zu allen Märkten der Welt haben“, so Mauricio de Sá Ferraz, Manager des Brazilian Fruit Institute (IBRAF). (Halle 26, Stand C-12, Kontakt: Mauricio de Sá Ferraz, Telefon: +55(0)11/32238766, E-Mail: mauricio@ibraf.org.br)

Chile verbindet Exportwachstum mit Nachhaltigkeit
Chiles Fruchtbranche will auf der diesjährigen FRUIT LOGISTICA vor allem zwei Dinge: ihre neue Dachmarkenkampagne präsentieren und neue Märkte erschließen – unter anderem Russland, die Ukraine, Polen und die Türkei. Bisher sind die USA und Kanada mit über 909.300 Tonnen wichtigste Abnehmer für die chilenischen Frischobst-Exporte, gefolgt von Europa (715.000 Tonnen), Lateinamerika (524.600 Tonnen), Fernost (342.700 Tonnen) und Nah- und Mittelost (149.500 Tonnen). Insgesamt hat das Land in der Saison 2010/2011 (bis Ende September) 2,64 Millionen Tonnen Frischobst exportiert, das sind 7,2 Prozent mehr als in der Vorsaison. Damit war Chile der weltweit größte Lieferant von Tafeltrauben, Pflaumen und Blaubeeren und der zweitgrößte Avocado-Exporteur. Vor allem Kirschen, Pflaumen und Blaubeeren legten zu. Zudem werden die Kohlendioxid-Emissionen, die Chiles Messebeteiligung verursacht, durch den Kauf von Zertifikaten kompensiert. „Wir zeigen damit, dass wir sowohl das Ziel des Wirtschaftswachstums verfolgen und gleichzeitig auf die ökologischen Herausforderungen von heute antworten, um die Exporte für morgen zu sichern“, so Bettina Stengel, Direktorin des ProChile-Büros in Deutschland. (Halle 25, Stand B-13, Kontakt: Bettina Stengel, Telefon: +49(0)30/726203730, E-Mail: bstengel@prochile.gob.cl)

Del Monte informiert über neue Projekte und Sorten
„Wir arbeiten an neuen Projekten und neuen Sorten von Ananas und Melonen und entwickeln auch eine neue Verpackung für Bananen, die in den kommenden Jahren auf dem Markt eingeführt wird“, erläutert Jean Pierre Bartoli, Senior Vice President Europe and Africa von Del Monte, auf der FRUIT LOGISTICA 2012. Auf der Marketingseite wolle Del Monte von der weltweit wachsenden Nachfrage nach Frischeprodukten profitieren und konzentriere seine Aufmerksamkeit bei Ananas und Melonen auf In-Store-Aktivitäten. „Wir sind auch stolz, unsere brandneue europäische Webseite www.delmonteeurope.com vorzustellen. Sie wird eine hervorragende Plattform zur Kommunikation mit Verbrauchern sein und uns helfen, bestehende und neue Märkte weiter zu erschließen“, ergänzt Bartoli. (Halle 6.2, Stand D-01, Kontakt: Pamela Ghinamo, Telefon: +377(0)97/974271, E-Mail: pghinamo@freshdelmonte.com)

Yonanas auf dem Dole-Stand probieren

Auf dem Dole-Stand in Halle 6.2 präsentiert sich auch die Firma Healthy Foods, Erfinder und Hersteller von Yonanas. Das softeisähnliche Produkt kann aus gefrorenen Bananen oder anderen Früchten leicht zu Hause selbst hergestellt werden und hat dabei weniger als 100 Kalorien pro Portion. Xavier Roussel, Marketingdirektor der Dole Fresh Fruit Europe OHG, lädt zum Geschmackstest ein: „Die Besucher können Yonanas bei uns auf dem Stand in verschiedenen köstlichen Geschmacksrichtungen probieren.“ Und er verweist darauf, dass der Yonanas Healthy Frozen Treat Maker zu den zehn Finalisten für den begehrten FRUIT LOGISTICA Innovation Award (FLIA) 2012 gehört. (Halle 6.2, Stand A-02, Kontakt: Xavier Roussel, Telefon: +49(0)40/329060, E-Mail: xavier.roussel@dole.com)

EDEKA Fruchtkontor setzt auf starke Eigenmarken
Das EDEKA Fruchtkontor steuert als einer der größten europäischen Obst- und Gemüsevermarkter mit sechs Standorten in Deutschland, Spanien und den Niederlanden den gruppenweiten Einkauf von Obst, Gemüse und Blumen aus 95 Ländern. Auf der FRUIT LOGISTICA 2012 stellt es Trends und Schwerpunkte für 2012 vor: „Auch in diesem Jahr liegt unser Fokus auf dem Ausbau und der Pflege unseres Eigenmarkensortiments“, beschreibt Uwe Bockius, Leiter des EDEKA Fruchtkontors, die Strategie des EDEKA-Dienstleisters. Besucher können sich ausführlich über etablierte Eigenmarken wie „EDEKA Rio Grande“, „EDEKA Gärtners Beste“ oder „EDEKA Selection“ sowie über deren Anbaubedingungen, die hohen Qualitätsstandards und Anforderungen an das Beschaffungsmanagement informieren. (Halle 6.2, Stand C-02, Kontakt: Kerstin Hastedt, Telefon: +49(0)40/63772182, E-Mail: presse@edeka.de)

Erstmals französisches Innovation Showcase

Premiere feiert auf der FRUIT LOGISTICA 2012 im Pavillon France das „Fruit & Vegetables Innovation Showcase“. In Halle 22, am Stand D-06 sind die preisgekrönten Produkte der beiden französischen Innovationswettbewerbe „EcoTrophélia“ und „Grand Prix Innovafel by PEIFL“ (Europäisches Innovationszentrum für Obst und Gemüse) ausgestellt. Erstmals gibt es auch das 185 Quadratmeter große Kompetenzzentrum in Halle 22 an den Ständen C-14, C-22 und D-07. Hier sind Experten des Dachverbandes für Obst & Gemüse Interfel, des Kartoffel-Verbandes CNIPT, des Fachzentrums für Obst und Gemüse CTIFL aus Frankreich sowie von Ubifrance und Sopexa vertreten. Sie stehen den Fachbesuchern für Auskünfte und Gespräche zur Verfügung. (Halle 22, Stand D-07, Kontakt: Barbara Peters, Telefon: +49(0)211/4980827, E-Mail: barbara.peters@sopexa.com)

Griechenland will Agrarexport ausbauen
Ungeachtet oder gerade wegen der Wirtschaftskrise präsentiert sich Griechenland größer als im Vorjahr auf der FRUIT LOGISTICA. Drei Dutzend Firmen und Kooperativen sind am Gemeinschaftsstand vertreten, den das Hellenic Foreign Trade Board (HEPO) organisiert hat. „Unsere Produzenten sind mehr denn je auf den Export angewiesen“, sagt HEPO-Vizedirektor Harry Sgourakis. Orangen, Kiwis und Äpfel, aber auch Chilis, Avocados und Tomaten gehören ebenso wie der Spargel zu den klassischen Produkten. (Halle 2.1, Stand E-01, Kontakt: Harry Sgourakis, Telefon: +30(0)6945/754969, E-Mail: sgourakis@hepo.gr)

Guatemala will anspruchsvollen europäischen Markt erobern
„Unsere Unternehmen bereiten sich auf die Zertifizierung nach GlobalG.A.P. und HACCP vor“, sagt Mónica Figueroa von der guatemaltekischen Exportvereinigung Agexport. Bisher sind die USA wichtigster Handelspartner des mittelamerikanischen Landes, nur sechs bis acht Prozent der Frische-Exporte gehen nach Europa. Mit Hilfe des kürzlich in Kraft getretenen Freihandelsabkommen zwischen der EU und Zentralamerika soll sich das aber ändern. Neun Unternehmen stellen hierfür ihr umfangreiches Frischeangebot auf der FRUIT LOGISTICA vor – von Ananas und Bohnen über Mango, Melone und Minigemüse in allen Variationen bis hin zur „Maya Meyer Lemon“, der guatemaltekischen Variante der in China beheimateten saftigen Frucht, die wahrscheinlich aus der Kreuzung von Zitronen und Orangen entstand. (Halle 25, Stand C-12, Kontakt: Mónika Figueroa, Telefon: +502-24223415, E-Mail: monica.figueroa@agexport.org.gt)

Honduras: Süßkartoffeln für Diabetiker
Im vergangenen Jahr hat Europa 16.000 Tonnen Süßkartoffeln von Honduras gekauft – eine Menge, die sich steigern lässt, meint Nevio Castellanos, Generaldirektor des Unternehmens SantaLuciaFresh. „Viele Kunden wissen gar nicht, wie hoch der Nährwert der Früchte ist – und dass man Diabetikern beispielsweise empfiehlt, Zucker aus Süßkartoffeln zu verwenden.“ In Deutschland sei die orangefarbene Beauregard beliebt, „während man an der Karibikküste die weinrote Bushbuck bevorzugt“, weiß der Firmenchef. Neben der stärkehaltigen Knolle hat Honduras auch Melonen und Flaschenkürbisse im Angebot. Das Unternehmen DeRoso will die europäischen Kunden mit seiner ersten Messebeteiligung vor allem neugierig auf die grünschalige Chayote machen – eine der wenigen Gemüsepflanzen, bei der alle Teile essbar sind. „Gerade in Europa wollen die Kunden immer wieder etwas Neues kennenlernen, hierfür ist die FRUIT LOGISTICA die perfekte Plattform“, sagt DeRoso-Generaldirektor José Sosa. (Halle 25, Stand A-03, Kontakt: Nevio L. Castellanos, Telefon: +504-99916203)

Erstmals auf der FRUIT LOGISTICA: Kokosnüsse aus Indien
Zum ersten Mal gibt das indische Exportunternehmen APEDA auf der FRUIT LOGISTICA einen Überblick über die hohe Qualität von Kokosnüssen, die auf dem indischen Subkontinent produziert werden. APEDA, traditioneller Gast auf der weltgrößten Fruchthandelsmesse, möchte in Berlin seine Kontakte zum europäischen Markt vertiefen. Das Unternehmen exportiert unter anderem auch Zwiebeln, Mangos, Weintrauben und Walnüsse. (Halle 26, Stand A-26, Kontakt: U.K. Vats, Telefon: +91 11 2685 1442, E-Mail: secy@apeda.gov.in)

Irland: Total Produce präsentiert Endverbraucher-App
Die irische Total Produce-Gruppe stellt auf der FRUIT LOGISTICA erstmals ihre neue Endverbraucher-App vor. Damit lassen sich die QR-Codes auf den Smart-Pack-Verpackungen lesen. Prompt empfangen die Konsumenten auf ihren Smartphone ein Video mit Zubereitungsinformationen für das jeweilige Obst oder Gemüse. Der Service ist in den acht wichtigsten europäischen Sprachen verfügbar. (Halle 5.2, Stand A-07, Kontakt: Vincent Dolan, Telefon: +353(0)42/9388707, E-Mail: vdolan@totalproduce.com)

Verpackungskünstler aus Israel auf der FRUIT LOGISTICA
Das israelische Unternehmen SYFAN bietet auf der FRUIT LOGISTICA Verpackungsfolien an, die die Entstehung von Kondenswasser unterbinden. SYFAN ist zum ersten Mal in Berlin dabei. „Wir möchten unsere Produkte und das Unternehmen bekannt machen“, sagt Sophie Tuviahu, Vizepräsidentin Marketing und Sales. Verpackungen von SYFAN sichern Frische und ansprechendes Aussehen von Gemüse, Obst und Fleisch. (Halle 3.2, Stand A-15, Kontakt: Sophie Tuviahu, Telefon: +972(0)52/6446936, E-Mail: sophie@syfan.co.il)

Landgard betont Erzeugernähe
Die Stärkung des Verbrauchervertrauens in Obst und Gemüse spielt auf der FRUIT LOGISTICA 2012 eine große Rolle. Landgard sehe sich in diesem Zusammenhang in vorderster Reihe, denn man setze seit langem in erster Linie auf die regionale Erzeugung und Vermarktung, betont das Unternehmen. Es gelte, die Werthaltigkeit der Produkte wieder in den Vordergrund zu stellen. „Wir müssen wieder zu marktgerechten Preisen kommen“, so der Landgard-Vorstandsvorsitzende Henning Schmidt. „Immerwährende Preisaktionen des Handels sind für die Wahrnehmung unserer hochwertigen Produkte kontraproduktiv. Umso erfreulicher, dass die Verbraucher den Wert regional erzeugter Ware immer mehr zu würdigen wissen und bereit sind, mehr Geld für nachhaltig erzeugte Produkte auszugeben.“ (Halle 20, Stand C-02, Kontakt: Andrea Kirchhoff, Telefon: +49(0)2839/591122, E-Mail: andrea.kirchhoff@landgard.de)

Libanon: Erzeuger wollen nach Europa exportieren

Allein dass der Libanon auf der FRUIT LOGISTICA auftritt, sei wichtig für seine Erzeuger, sagt Raphaël Debbané, Chairman of the Agricultural Committee in der Federation of the Chambers of Commerce, Industry and Agriculture. 45 Erzeuger aus der Levante präsentieren sich hier mit ihren Obst- und Gemüseprodukten. Sie exportieren ihre Kirschen, Äpfel, Trauben und Tomaten meist in die Staaten des Nahen Osten. „Wir wollen Ihnen aber helfen, auf dem europäischen Markt Fuß zu fassen“, so Debbané. Dabei gehe es nicht um Quantität, schließlich verfüge das kleine Land über wenig Anbaufläche. „Wir wollen hohe Qualität liefern“, fasst er das Ziel zusammen. (Halle 1.1, Stand C-01, Kontakt: Raphaël Debbané , Telefon: +0961(0)1/744702, E-Mail: fccial@ccib.org.lb)

Mosambik sucht neue Kunden in Kontinentaleuropa

Vom Saatgut bis zum Export deckt Mozfoods die gesamte Palette der Gemüseproduktion des afrikanischen Landes Mosambik ab, das zum ersten Mal auf der FRUIT LOGISTICA vertreten ist. „Wir arbeiten mit Kleinbauern zusammen“, sagt CEO Carlos Henriques. Hauptabnehmer für Baby-Maiskolben, Bohnen und Okra ist bisher Großbritannien, während Chilis in kleineren Mengen auch in die Niederlande und nach Deutschland gehen. Den Messeauftritt will man nutzen, um mehr Handelspartner in Kontinentaleuropa zu finden. (Halle 5.2, Stand C-11, Kontakt: Carlos Henriques, Telefon: +258 823/000710, E-Mail: carlos.henriques@mozfoods.com)

Niederlande: Obst und Gemüse schnell aufbereitet mit FTNONs Technologien
Dämpfer zum Entkeimen, Turbowaschanlagen sowie Hochgeschwindigkeits-Schneidemaschinen: Das niederländische Unternehmen Food Technology Noord-Oost Nederland B.V. (FTNON) präsentiert auf der FRUIT LOGISTICA seine Innovationen zum Aufbereiten von Obst und Gemüse. Geschnittene Gemüse- und Salatarten werden im FTNON Swirl Bath gebadet: Bis zu 6.000 Kilogramm wäscht es pro Stunde. Die FTNON Dynamic Cloud Control entfernt mittels Dampf Mikroorganismen und Bakterien von Melonen, Ananas, Mangos und Apfelsinen. Mit oszillierenden Messern ist das FTNON Schneidesystem ausgestattet. Mit hoher Geschwindigkeit kann das System selbst einzelne Blätter perfekt schneiden. (Halle 3.1, Stand C-02, Kontakt: Wilco Krukkert, Telefon: +31(0)546/574222, E-Mail: info@ftnon.com)

Panama setzt auf strategische Partnerschaften

„Unser Ziel ist es, die besten Kunden für unsere Exporteure zu finden – und die sind auf der FRUIT LOGISTICA alle versammelt“, begründet Ricardo Barnett vom panamaischen Handelsministerium den Messeauftritt seines Landes. Damit Exporteure und Kunden direkt miteinander in Kontakt treten können, hat das Ministerium schon vorab mehr als ein Dutzend Gesprächstermine vereinbart. Mit einem Anteil von 80 Prozent an den panamaischen Obstausfuhren hat Europa den einst wichtigsten Handelspartner USA längst vom ersten Platz verdrängt. Bananen nehmen mit jährlich 80 Millionen US-Dollar die Spitzenstellung ein, gefolgt von Wassermelonen (36 Millionen US-Dollar) und Ananas (25 Millionen US-Dollar). „Unsere Produktion wächst, aufgrund des günstigen Mikroklimas können wir Früchte von höchster Qualität anbieten“, sagt Barnett. „Und wenn im Jahr 2014 die geplante Verbreiterung des Panamakanals abgeschlossen ist, können ihn Frachtschiffe mit bis zu 15.000 Containern passieren.“ (Halle 25, Stand B-04, Kontakt: Ricardo Barnett, Telefon: +507-684707963, E-Mail: rbarnett@mici.gob.pa)

Pakistan: Russland ist Importeur Nummer Eins
Zunehmend finden pakistanische Mangos, Kinnow-Mandarinen und Kartoffeln ihren Weg nach Russland. „Noch bis vor einigen Jahren waren die Länder des Nahen Ostens unsere Hauptabnehmer“, sagt Chief Executive Faisal Mahmood von der Pak Kinno Processing Factory auf der FRUIT LOGISTICA. Der Erzeuger exportiert pro Saison 14.000 Tonnen Mandarinen ins Ausland. Indonesien entwickle sich zu einem neuen Markt, so Mahmood. Imtiaz Enterprises hat mit Russland und der Ukraine die Hauptabnehmer für seine Kartoffeln gefunden, sagt Export Manager M. Naveed Anwar. Etwa 15.000 Tonnen Zwiebeln exportieren die Erzeuger weltweit, darunter nach Malaysia und seit neuestem auf die Malediven. (Halle 26, Stand A-28, Kontakt: Faisal Mahmood, Telefon: +092(0)3458180810, E-Mail: fasymahmood@yahoo.com; M. Naveed Anwar, Telefon: +92(0)300/2993325, E-Mail: naveed@imtaiz.biz)

Rumänien setzt auf Exportsicherheit in erstklassiger Qualität
Das rumänische Unternehmen Hortifruct ist zum ersten Mal auf der FRUIT LOGISTICA. Mit seinem Messeauftritt wirbt Hortifruct für Frischobst wie Kirschen, Aprikosen, Pfirsiche und Pflaumen sowie Gurken und Tomaten, die es in erstklassiger Qualität nach Europa exportiert. „Wir suchen auf der FRUIT LOGISTICA auch nach Kontakten, um europäische Ware in unsere Supermärkte zu importieren“, sagt Gheorghe Chivu, Import-Manager von Hortifruct. (Halle 23, Stand B-06, Kontakt: Gheorghe Chivu, Telefon +4021 332 12 86, E-Mail: gheorghe.chivu@leaderinternational.ro)

Serbien drängt mit Himbeeren auf europäischen Markt
Zum ersten Mal auf der FRUIT LOGISTICA vorgestellt: Beerenfrüchte aus der Region Arilje in Serbien. Der Balkanstaat produziert 55 Prozent aller in Europa angebauten Himbeeren. „Wir möchten neben unseren traditionellen Märkten in Osteuropa mit unseren Produkten auf den deutschen und den europäischen Markt“, erklärt Todora Simovic von der Regional Development Agency Zlatibor. (Halle 1.1, Stand D-03, Kontakt: Todora Simovic, Telefon: +381(0)66/4456498, E-Mail: todora@rrazlatibor.co.rs)

Schweiz: Syngenta nutzt FRUIT LOGISTICA für Produkt-Etablierung
Das Schweizer Unternehmen Syngenta möchte auf der FRUIT LOGISTICA 2012 die Marke AngelloTM etablieren. Dabei handelt es sich um eine kleine, süß schmeckende Paprika ohne Samenkörner, die für den FRUIT LOGISTICA Innovation Award nominiert ist. Der Aussteller der ersten Stunde nutzt die Fachmesse auch, um die Gesamtheit seiner Dienstleistungen zu präsentieren. „Die FRUIT LOGISTICA ist die weltweit wichtigste Messe, auf der wir mit unserer kompletten Expertenmannschaft vertreten sind“, sagt Industry Relations Manager Rainer Linneweber. (Halle 1.2. Stand C-08, Kontakt: Rainer Linneweber, Telefon: +49(0)79 824 11 86, E-Mail: rainer.linneweber@syngenta.com)

Ukraine etabliert Großhandelsnetz für Frischeprodukte
Um die Verbraucher kontinuierlich mit frischen und qualitativ hochwertigen Produkten zu versorgen, etabliert die Ukraine das landesweite Großhandelsnetz WMAP. „Wir nutzen die FRUIT LOGISTICA, um unser Konzept vorzustellen und Kontakt zu Exporteuren in den ukrainischen Markt zu finden. Andererseits exportieren wir auch ukrainische Produkte ins Ausland“, beschreibt Zoryana Pastushchuk, Departement Manager der mit dem Projekt beauftragten Firma Shuvar, die Ziele des Unternehmens. (Halle 23, Stand F-10, Kontakt: Zoryana Pastushchuk, Telefon 067 990 03 51, E-Mail: z.pastushchuk@shuvar.com)

Ungarn startet Förderung von frischen Sauerkirschen

„Neben den traditionellen ungarischen Exportprodukten wollen wir in diesem Jahr die Förderung von frischen Sauerkirschen sowohl in Deutschland als auch in unseren anderen Exportmärkten starten“, erklärt Dr. Béla Mártonffy, Präsident von FruitVeB Hungarian Interprofessional Organisation for Fruit and Vegetable. Er verweist dabei auf den außergewöhnlichen genetischen Wert der ungarischen Sauerkirsche. Sie besitze einen anderen Geschmack als andere Sorten, sie schmecke süß und sei sehr reich an Inhaltsstoffen. Die frischen Sauerkirschen seien gerade in Russland sehr beliebt. „Aber wir möchten erreichen, dass die Konsumenten in Deutschland wie auch in Westeuropa Sauerkirschen so häufig wie normale Kirschen essen“, ergänzt der FruitVeB-Präsident auf der FRUIT LOGISTICA 2012. (Halle 23, Stand B-04, Kontakt: Ágnes Vattamány, Anita Ferenc, Telefon: +36(0)70/3389567, +36(0)70/3347540, E-Mail: agnes.vattamany@fruitveb.hu, anita.ferencz@fruitveb.hu)

Blaubeeren sind Uruguays Exportschlager

Im vergangenen Jahr lag der Exportwert uruguayischer Blaubeeren bei insgesamt 100 Millionen US-Dollar. Europa stieg dabei mit knapp 60 Prozent zum Abnehmer Nummer Eins auf – kein Wunder, werden die süßen Früchte doch bis in den Januar hinein geerntet. Bei Zitrus-Importen hat Europa mit 69 Prozent (Zitronen) bis 87 Prozent (Orangen) traditionell die Nase vorn, wobei Asien immer mehr an Bedeutung gewinnt. „Für uns ist die FRUIT LOGISTICA die wichtigste Messe überhaupt“, sagt Marta Bentancur von der Exportvereinigung Upefruy. Die zwölf Unternehmen, die sich unter dem Dach des Verbands auf der Messe präsentieren, stehen für 97 Prozent der uruguayischen Blaubeer- und Zitrus-Exporte. (Halle 25, Stand B-12, Kontakt: Marta Bentancur, Telefon: +598-99649334, E-Mail: marta.bentancur@gmail.com)

Usbekistan: Revershon-Kirschen gehen bis nach Südkorea
Zum ersten Mal präsentiert sich eine usbekische Erzeugergruppe auf der FRUIT LOGISTICA. Außerdem haben sich die Mitglieder der „Fresh Green Agro“-Gruppe 2010 aus der Univeg-Gruppe ausgegliedert. Südkoreanische Käufer seien eine der größten Kundengruppen, so Murat Kurshun, Vice-President und Head of International Relations and Trading Department. Kirschen der Sorten Bahor, Revershon sowie Napoleon Black sind das Haupterzeugnis, das bis nach Norwegen und Südkorea exportiert wird. Wie die Kirschen werden mehrere Tausend Tonnen Torpedo- und Obinavvot-Melonen und Granatäpfel 2012 auch nach Großbritannien und in den Nahen Osten exportiert. „Diese Erzeugnisse sind die Zukunft unseres Landes“, sagt Kurshun stolz. (Halle 26, Stand A-31, Kontakt: Murat Kurshun, Telefon: +998(0)90/3196662, E-Mail: murat@fga-group.com)

Zenatek schützt vor bösen Überraschungen beim Transport

Das italienisch-monegassische Unternehmen Zenatek stellt auf der FRUIT LOGISTICA sein „Zenatek Tracking System“ vor: ein Sensorsystem, das in der Mitte der Frachtcontainertür angebracht wird und per Internet in Echtzeit wichtige Daten an die Kunden übermittelt. Stimmen Temperatur und Luftfeuchte? Ist die Containertür offen? Die integrierte GPS-Einheit gibt zudem jederzeit Auskunft über den Standort des Frachtguts. Unliebsamen Überraschungen wie fehlgeleiteter oder gestohlener Ware kann somit vorgebeugt werden. „Im vorigen Jahr stieß unser System auf der FRUIT LOGISTICA auf enormes Interesse“, freut sich Geschäftsführer Ennio Zanotti. „Ich habe am Markt noch kein vergleichbares System entdeckt, das einen Rundum-Service zu einem solch günstigen Preis bietet.“ (Halle 23, Stand F-05, Kontakt: Ennio Zanotti, Telefon: +33-607933543, E-Mail:egzanotti@zenatek.eu)

Mandoras, Kräuter und Kartoffeln aus Zypern
Rund 70.000 Tonnen Kartoffeln werden im Jahresdurchschnitt aus Zypern exportiert. Die Hauptkunden seien Deutschland, Großbritannien, Belgien und Griechenland, sagt Neoklis Tsappis, Vorsitzender des Cyprus Potato Marketing Board. Seit 2005 nutze man die FRUIT LOGISTICA als „idealen Platz für Kontakte“ gerade auch nach Osteuropa. So sind die meisten zyprischen Aussteller Stammgäste unter dem Funkturm. Sie präsentieren Orangen, die Apfelsinen-Mandarinen-Kreuzung Mandora, frische Kräuter und Salate. „Wir sind nicht auf vielen Messen vertreten, aber die FRUIT LOGISTICA ist für uns von besonderer Bedeutung“, sagt Petros Michaelides, Leiter der Handelsabteilung der Botschaft von Zypern. (Halle 2.1, Stand D-04, Kontrakt: Petros Michaelidis, Telefon: +49(0)30/2844596, E-Mail: michaelides@zypern.com)


Quelle: Messe Berlin
Veröffentlichungsdatum: 09.02.2012
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