EU steigert Geldmittel zur Bekämpfung von Pflanzenschädlingen
(aiz.info). - Insgesamt EUR 19 Mio. stellt die Europäische Union für nationale Programme zur Bekämpfung von Pflanzenschädlingen bereit. Darauf haben sich die Mitgliedstaaten während einer Sitzung des Ständigen Ausschusses für Pflanzenschutz geeinigt. Die Kofinanzierung (mit EUR 15 Mio. beziehungsweise EUR 4 Mio.) ist für Maßnahmen vorsehen, die entweder schon durchgeführt worden sind oder nächstes Jahr laufen sollen. Im Fokus der Pflanzenschutz-Programme stehen Schädlinge wie Kiefernfadenwurm, Asiatischer Laubholzbockkäfer, Citrusbockkäfer, Insel-Apfelschnecke sowie Palmrüsselkäfer. Die Mittel werden auf jene sieben Mitgliedstaaten (Zypern, Deutschland, Italien, Malta, die Niederlande, Portugal und Spanien) aufgeteilt, die solche EU-Hilfen beantragt haben.
"Die Bedeutung der Pflanzengesundheit wird im Alltag oft unterschätzt. Doch kann sie möglicherweise katastrophale Folgen für unsere Bürger haben. Man denke nur an die fast gänzliche Vernichtung der irischen Kartoffelernte, der Ernährungsgrundlage der Bevölkerung, durch die aus Mittelamerika nach Irland eingeschleppte Braunfäule im 19. Jahrhundert. Deshalb ist es unerlässlich, solche Probleme so früh wie möglich zu bekämpfen", betonte John Dalli, Kommissar für Gesundheit und Verbraucherpolitik.
Quelle: aiz.info
Veröffentlichungsdatum: 17.11.2011
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