Kartoffeln Österreich: Export hat nachgelassen
Der österreichische Kartoffelmarkt präsentiert sich gut ausgeglichen. Die Anlieferungen seitens der Landwirte waren durch die tiefwinterlichen Temperaturen wieder etwas eingeschränkt. Das Angebot reicht aber zur Bedarfsdeckung problemlos aus. Der Inlandsabsatz läuft weiter auf zufriedenstellendem Niveau.
Preise unverändert
Exporte Richtung Südost- und Osteuropa haben zuletzt wieder an Schwung verloren. Die Ursache dafür ist nicht ganz klar. Einerseits wird von zunehmender Konkurrenz auf den Märkten durch deutsche Ware berichtet. Andererseits könnten in den Importländern auch nur die Vorräte aufgebraucht werden, bevor dann wieder umfangreicher geordert wird. Die Erzeugerpreise liegen weiter zumeist zwischen acht und zehn Euro je dt. Auch bei Premiumware gibt es preislich keine Änderung.
In Deutschland setzt sich das Geschäft mit den Speisekartoffeln unter den bisherigen Vorzeichen fort. Sowohl an der Preis- als auch an der Qualitätssituation hat sich nichts verändert. Premiumware bleibt generell knapp verfügbar und ist vom Handel dementsprechend gesucht. Ware zweiter Wahl ist gut ausreichend vorhanden und geht vorrangig in die Verarbeitung bzw. wird exportiert.
Im Lebensmitteleinzelhandel werden zurzeit vorrangig Kartoffeln deutscher Herkunft angeboten. Französische Ware und Speisefrühkartoffeln aus Israel oder Ägypten spielen bis jetzt kaum eine Rolle.
Quelle: Martin Schildböck/Landwirtschaftskammer NÖ
Veröffentlichungsdatum: 12.03.2010
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