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Samstag, 13.03.2010 E-mail

FRUIT LOGISTICA: Kurzmeldungen zum Messegeschehen

Donnerstag: 4. Februar 2010

Griechische Aussteller bieten Obst und Spargel

17 der „dynamischsten“ griechischen Exporteure sind nach Angaben des Hellenic Foreign Trade Board, das auch diesem Jahr den Gemeinschaftsstand organisiert, auf der FRUIT LOGISTICA vertreten. Sie repräsentieren zugleich eine Vielzahl von Obst- und Gemüseproduzenten. Pfirsische, Nektarinen und Kiwis, aber auch Spargel bilden das Hauptangebot. (Halle 2.1, Stände D-01/2, E-01/2, Kontakt: Kontakt: Tania Avloniti, Tel.: +30-210-9982144, E-Mail: avloniti@hepo.gr)

Marokkos Agrarminister erfreut über starke Resonanz

Neues vom weltweit zweitgrößten Exporteur von Zitrusfrüchten, Marokko: Der Erzeuger Wenza Fruits Exotiques s.a.r.l präsentiert auf dem Gemeinschaftsstand Kiwano-Früchte und „Pepino Dolce“-Birnenmelonen, die in der Wüste südlich von Agadir angebaut werden. „Sie wachsen unter Glas und sind sehr aromatisch“, sagt Manager Martinus Hopman. Marokko wirbt auf der FRUIT LOGISTICA mit 37 Ausstellern auf dem 900 Quadratmeter großen Stand für den authentischen Geschmack marokkanischen Obsts und Gemüses. „Unsere Erzeuger generieren hier gute Kontakte. Im kommenden Jahr werden 15 Prozent mehr Aussteller auf der FRUIT LOGISTICA anwesend sein“, so Landwirtschaftsminister Aziz Akhennouch. „Ferner bieten wir ausländischen Interessenten die Gelegenheit, in unsere Landwirtschaft zu investieren“, sagt Saad Benabdallah, Managing Director des Exportbüros Maroc Export. (Halle 1.1, Stand B-02, Kontakt: Saad Benabdallah, Telefon: +212-522-302210, E-Mail: info@marocexport.ma)

FresQ mit konstant hohen Umsätzen

Die niederländische Erzeugerkooperation FresQ erfreute sich trotz der weltweiten Wirtschaftsflaute 2009 guter Umsätze und will diesen Trend 2010 fortführen. „Die Zahlen sind von 393 Millionen im Jahr 2008 auf 407 Millionen im vergangenen Jahr gestiegen“, sagt Sprecherin Margôt Hart-Beekman auf der FRUIT LOGISTICA. Zusammen bilden fünf Erzeuger die zweitgrößte niederländische Kooperation von Gewächshausgemüseanbauern, die Tomaten, Paprika, Auberginen, Pfeffer und Gurken ziehen, wobei Tomaten und Paprika überwiegen. Regionalität ist ein Schwerpunkt von FresQ: Kürzlich sind drei Erzeugerunternehmen nach Großbritannien gezogen, um dort Gemüse anzubauen und um mit dem lokalen Einzelhandel zu kooperieren, so Frau Hart-Beekman. (Halle 1.2, Stand E-05, Kontakt: Margôt Hart-Beekman, Telefon: +31 (0) 6 22 32 73 43, E-Mail: m.hart@fresq.nl)

Thailändische Exporteure suchen neue Märkte

Für thailändische Exporteure ist die FRUIT LOGISTICA „der ideale Platz, um all unsere Kunden zu treffen“, sagt Boonmee Wongshotisatit von der Asia Exotic Corporation. Neue Absatzmärkte möchte der Stammgast unter dem Funkturm in Osteuropa erschließen. Auf der Messe erfahre man außerdem die neuesten Branchentrends, so Suwanchai Chavanchankij, der zum zweiten Mal dabei ist. „Die FRUIT LOGISTICA ist superb und sehr nützlich für uns“. (Halle 7.2c, Stand A-06, Kontakt: Suwanchai Chavanchankij, Tel.: +662-982-7036, E-Mail: suwanchai@siamjumbo.com, Stand B-05, Kontakt: Boonmee Wongshotisatit, Tel.: +66-2529-3340, E-Mail: boonmee@asia-exotic.com)

Türkische Obst- und Gemüseexporte bleiben hoch

In diesem Jahr stellen 20 Frischobst- und Frischgemüseerzeuger sowie Verpackungsmaschinenhersteller auf dem türkischen Pavillon der FRUIT LOGISTICA aus. Und das mit viel Selbstbewusstsein, denn 2009 war für die türkischen Erzeuger ein sehr gutes Jahr: Mit 2,7 Millionen Tonnen ist die Menge an exportierten frischen Obst- und Gemüseerzeugnissen im Vergleich zu 2008 um 19 Prozent gestiegen. Der Gegenwert der Exporte beläuft sich auf 1,9 Milliarden US-Dollar, wovon 800 Millionen auf Zitrusfrüchte, 492 Millionen auf weiteres Frischobst und 653 Millionen US-Dollar auf frisches Gemüse entfallen, sagt Ali Kavak, Vorstandsvorsitzender der Mediterranean Fresh Fruit and Vegetable Exporter Union. Am häufigsten werde nach Russland exportiert, gefolgt von Bulgarien und Deutschland. „Deutschland ist ein wichtiger Markt für die türkischen Erzeuger“, so Kavak. (Halle 2.1, Stand D-08a, Kontakt: Sultan Bayak, Telefon: +90-324-2376800, E-Mail: argeqakib.org.tr)

Euro Pool System hilft Haiti

Mit einer besonderen Aktion wartet Euro Pool System zur FRUIT LOGISTICA auf: Für jede Rotation während der Messezeit spendet der Aussteller 0,25 Cent für Haiti. Bei drei Tagen und durchschnittlich 1,8 Millionen Verpackungs-Rotationen pro Tag entspricht das ungefähr einem Betrag von 13.500 Euro. Das Unternehmen, das jedes Jahr an der FRUIT LOGISTICA teilnimmt, ist Europas größter Logistik-Dienstleister im Bereich der Mehrwegverpackungen für Frischwaren. Die Organisation verfügt über 123 Millionen blaue und grüne Mehrwegverpackungen, die jährlich mehr als 600 Millionen Mal rotieren. Das Unternehmen hat 45 Servicezentren in ganz Europa. „In den sechs größten europäischen Obst und Gemüse produzierenden Ländern haben wir einen Marktanteil von durchschnittlich 41 Prozent. Außerdem zählen unsere Verpackungen zu den besten auf dem Markt“, so Peter Willems, CEO von Euro Pool System. (Halle 20, Stand A-14, Kontakt: Mario Winter, Telefon: +49-2222-911300, E-Mail: mario.winter@europoolsystem.com)

Unternehmensmarke Landgard stärker im Fokus

Landgard lädt die Besucher der FRUIT LOGISTICA in den „Landgarten“ ein. Für Kunden, Erzeuger und Interessierte will die Unternehmensgruppe ihren Wandel von der reinen Erzeugerorganisation zum Vermarkter und Serviceprovider erlebbar machen. Die 2009 unter dem Dach der Landgard Gruppe Obst & Gemüse zusammengeschlossenen Unternehmen Landgard, Godeland und Peter Vetter stellen bei ihrem Messeauftritt die Unternehmensmarke stärker in den Fokus. „Mit Landgard soll man mehr verbinden als unterschiedliche Vermarktungswege“, betont der Leiter der Unternehmenskommunikation, Torsten Brandt. „365 Tage, rund um die Uhr sind Landgard-Abteilungen für Kunden und Erzeuger als Partner präsent, um die Ware zu bündeln und den Landgard-Kunden maßgeschneiderte Dienstleistungen anzubieten. Die Unternehmensmarke Landgard soll im Bewusstsein der unterschiedlichen Ziel- und Anspruchsgruppen stärker mit Inhalten gefüllt werden, die unter anderem auf dem Landgard-Leitbild basieren.“ (Halle 20, Stand C-02, Kontakt: Torsten Brandt, Telefon: +49-2839-591120, E-Mail: torsten.brandt@landgard.de)

Spanisches Außenhandelsinstitut bringt Anbieter und Importeure zusammen

„Die FRUIT LOGISTICA ist die Leitmesse für den Obst- und Gemüsesektor. Hier sind alle Wettbewerber der Branche versammelt, hier laufen die Informationen aus Produktion, Handel und Industrie an einem neutralen Standort zusammen“, sagt Juan Abrit, Leiter des Bereichs Frischprodukte im spanischen Außenhandelsinstitut ICEX. Für Spanien ist der Frischesektor bedeutend, macht er doch zehn Prozent der gesamten Exporte aus. Wichtigster Abnehmer für den spanischen Obst- und Gemüsesektor ist traditionell Deutschland, gefolgt von Großbritannien, Frankreich, Italien und den Niederlanden. Das Außenhandelsinstitut hat sich auf die Fahne geschrieben, die Internationalisierung der heimischen Unternehmen zu stärken. Dafür stellt es den 315 spanischen Ausstellern auf der FRUIT LOGISTICA nicht nur Raum zum Treffen und Verhandeln zur Verfügung; Importeure können am Stand online gezielt nach Anbietern suchen und sich deren Profil über Bluetooth auf ihr Smartphone laden. (Halle 11.2, Stand A-05; Kontakt: Juan Abrit, Telefon:+34-91-3496352; E-Mail: juan.a.abrit@icex.es)

Unicorn: Hispalco stellt neue Marke vor

„Wir nutzen die FRUIT LOGISTICA, um unsere neue Marke Unicorn am Markt zu platzieren“, beschreibt David Sanz vom spanischen Unternehmen Hispalco sein Messe-Ziel. Der Vollsortimenter mit Sitz in der spanischen Region Valencia vertreibt jährlich rund zwei Millionen Kilogramm Gemüse und bis zu zehn Millionen Kilogramm Zitrusfrüchte, außerdem Kern- und Steinobst, Melonen und Weintrauben, Beeren und exotische Früchte. Die frischen Produkte werden bisher hauptsächlich unter der Marke „MonnaLisa“ an Kunden in der ganzen Welt verkauft. „Produkte höchster Qualität“, so beschreibt Sanz das Konzept der Marke. Bei der Konfektion wird jede Palette kontrolliert, zusätzlich gibt es Stichproben im Logistikzentrum. „Seitdem eine Fremdfirma vor drei Jahren die Qualitätskontrolle übernommen hat, sind die Reklamationen auf 0,6 Prozent gesunken“, freut sich der Vertriebsprofi des 22-Mitarbeiter-Unternehmens. Während MonnaLisa eine Marke mit Zonenschutz ist, soll die Marke Unicorn für den „Mengenabsatz“ genutzt werden. (Halle 10.2, Stand B-02; Kontakt: David Sanz, Telefon:+34-96-3404422; E-Mail: dsanz@hispalco.com)

Dänemark: Süßliche Snack-Karotten statt scharfer Chips

Neuheiten auf der FRUIT LOGISTICA: Süßlich schmeckende Snack-Karotten im handlichen 100-Gramm-Pack und ein Rübensortiment zum Grillen, Schmoren oder für den Wok. Zu finden sind die Produkte am Stand des dänischen Unternehmens Northern Greens in Halle 1.2. „Mit dem bisherigen Verlauf sind wir sehr zufrieden. Wir nutzen die FRUIT LOGISTICA, um eine bessere Sicht auf globalen Frucht- und Gemüsemarkt zu gewinnen“, erklärt Jörgen Nielsen, Geschäftsführer von Northern Green. Northern Green vertritt die Vermarktungsinteressen dänischer Gemüse- und Obstbauern und bietet Verbrauchern u.a. Gourmetaufenthalte, Gastroführer in Dänemark an. (Halle 1.2, Stand D-10, Kontakt: Jörgen Nielsen, Telefon: +45-40-28 28 71, E-Mail: jnn@northerngreens.dk)

Premiere für rote Niagara-Trauben aus Brasilien

Nachdem sie in den vergangenen Jahren den brasilianischen Markt revolutioniert hat, erlebt die rote Niagara-Traube auf der FRUIT LOGISTICA ihre Auslandspremiere und wird erstmals für den weltweiten Verkauf angeboten. Sie zeichnet sich durch ein weiches Fruchtfleisch, Süße und hohe Saftigkeit aus. 2009 hat Brasilien Frischobst im Gesamtwert von 559 Millionen Dollar exportiert, was einem Rückgang von 22,7 Prozent entspricht. Dazu kamen verarbeitete Früchte für zwei Milliarden Dollar. Durch die Erschließung neuer Märkte wie den Vereinigten Arabischen Emiraten, Großbritannien, Russland, Kanada und Hongkong will man in diesem Jahr wieder auf die Umsätze von 2008 kommen. „Brasilien hat sich für 2010 zum Ziel gesetzt, seine Beteiligung auf dem internationalen Markt auszuweiten“, so Valeska de Oliveira, Geschäftsführerin des Fruchtinstituts Ibraf, das zum achten Mal einen Gemeinschaftsstand brasilianischer Exporteure organisiert hat. (Halle 25, Stand C-09, Kontakt: Marcio Damasceno, Tel.: +49-179-8759154, E-Mail: damasceno@ajasolutions.co.uk)

Indonesien, Mazedonien und die Ukraine bei SIPPO

„SIPPO ist ein Schweizer Import-Förderungsprogramm für kleine und mittelständige Unternehmen aus Schwellenländern, um ihren Marktauftritt vorzubereiten und drei Jahre in Europa zu begleiten“, erklärt Projektleiter Constantin Kostyal. Auf der FRUIT LOGISTICA sind drei geförderte Länder am SIPPO-Stand vertreten: Indonesien mit einer Firma, Mazedonien mit acht und die Ukraine mit vier Firmen. „Alles Länder mit einem riesigen Anbaupotenzial“, sagt der Projektleiter, „zum Beispiel mit gutem Wasser, Boden und Klima und mit hohem Agrar-Wissen.“ Die Produktpalette reiche von Peperoni, Cherry-Tomaten und Salat-Rohware aus Mazedonien über Honig- und Seedless Wassermelonen sowie Süßkirschen aus der Ukraine bis Mangos „Alfonso“, Mangosteen und Ingwer aus Indonesien. „Hauptanliegen für uns und die Aussteller ist es, bestehende Handelspartnerschaften zu festigen und neue Partner zu finden“, ergänzt Kostyal. (Halle 23, Stand D-01, Kontakt: Constantin Kostyal, Telefon: +41-44-3655268, E-Mail: ckostyal@sippo.ch)

DFHV: Neuer Monitoring-Report zu Rückstandsdaten

Der Deutsche Fruchthandelsverband (DFHV) stellt auf der FRUIT LOGISTICA einen Monitoring-Report vor, der in Zusammenarbeit mit der QS GmbH erarbeitet wurde. Für den gemeinsamen Report sind rund 6.000 Produktproben aus mehr als 20 verschiedenen Produktgruppen und aus über 50 Herkunftsländern auf ihre Rückstandssituation ausgewertet worden. Im Mittelpunkt standen dabei Erdbeeren und Blattgemüse sowie Tafeltrauben und Kräuter. Den Monitoring-Report erhalten die Messebesucher druckfrisch auf der FRUIT LOGISTICA. Für weitere Auskünfte dazu sowie zu allen weiteren Themen der Qualitätssicherung von Lebensmitteln stehen die DFHV-Mitarbeiter auf der Messe bereit. „Sowohl für die Handelsunternehmen wie auch für die Verbraucher ist es ein großer Schritt nach vorne, wenn in der Fruchtbranche die bestehenden Kontroll-Systeme eng miteinander vernetzt sind und ihre Kompetenz bündeln“, so DFHV-Geschäftsführer Dr. Andreas Brügger. (Halle 20, Stand A-13, Kontakt: Dr. Andreas Brügger, Telefon: +49-172-2117255, E-Mail: bruegger@dfhv.de)

Mexiko setzt auf Kaktusfeigen

„Im vergangenen Jahr haben unsere Exporteure auf der FRUIT LOGISTICA Umsätze im Wert von 40 Millionen US-Dollar realisiert“, freut sich Jorge Rueda Sousa, Vertreter des mexikanischen Agrarministeriums. „Und sie sind fest entschlossen, diesen Wert in diesem Jahr noch zu übertreffen!“ Als Partnerland der FRUIT LOGISTICA präsentiert sich Mexiko mit rund 40 Unternehmen und Organisationen, die für über 4.000 Produzenten stehen. Zu den wichtigsten Exportfrüchten des Landes zählen Avocados, für die Mexiko Handelspartner Nummer fünf der EU ist, sowie Limetten, Brombeeren und Mangos. Werben möchte das Land in diesem Jahr vor allem für seine Kaktusfeigen, deren saftiges, rotes Fruchtfleisch besonders die Verbraucher in Nordeuropa lieben. (Halle 25, Stand A-04; Kontakt: Jorge Rueda Sousa, Telefon:+32-2644-1300; E-Mail: jorgerueda@sagarpaue.be)

Großbritannien: Potato Council wirbt erstmals für Saatkartoffeln

Mit mehr als 90 000 Tonnen, die im vergangenen Jahr in 50 Länder geliefert wurden, ist Großbritannien einer der größten Exporteure von Saatkartoffeln. Über 150 verschiedene Sorten stehen dabei zur Auswahl. Grund genug für das britische Potato Council, sich erstmals an der FRUIT LOGISTICA zu beteiligen. Das kühle Klima und die starken Winde in den Anbaugebieten in Schottland sowie im Norden Englands verhindern die Vermehrung von Blattläusen und sorgen somit für eine geringe Virenübertragung und besonders gesunde Kulturen. (Halle 3.2, Stand B-17, Kontakt: Mark Prentice, Tel.: +44-131-4724149, mprentice@potato.org.uk)

GFI plant zahlreiche Promotions

Zahlreiche Promotions im Einzelhandel plant die GFI – Gemeinschaft zur Förderung der Interessen der deutschen Großmärkte auch in diesem Jahr wieder mit ihren Marketingpartnern Zespri, EOS, Melasí und Sopexa. „Mit Chiquita und Enza setzen wir unseren Weg der Marketingpartnerschaften konsequent fort. Ihnen bieten wir mit unserem Frischenetzwerk im ungebundenen Lebensmitteleinzelhandel Vermarktungsmöglichkeiten beim Qualitätskäufer“, erläutert GFI-Vorstandsvorsitzender Uwe Kluge. Die GFI organisiere für ihre Partner und deren Marken die Vertriebsschiene Wochenmarkt, Fachgeschäfte und Einzelhandelsmarkthallen. Kluge freut sich besonders auf neue Kooperationen, die sich vielleicht im Zusammenhang mit der FRUIT LOGISTICA ergeben. (Halle 21, Stand F-09, Kontakt: Andreas Foidl, Telefon: +49-30-3989610, E-Mail: andreas.foidl@grossmaerkte.org)

Der Pavillon der Niederlande ist erstmals CO2-neutral

Auf der FRUIT LOGISTICA präsentieren sich die 84 Aussteller des Holland Pavillons an einem CO2-neutralen Stand. Der Emissionshändler Soil & more errechnet für die Export- und Importvereinigung Holland Fresh Group das CO2-Äquivalent, woraufhin der Pavillonbetreiber Emissionszertifikate erwerben wird, so Holland Fresh Group-Messemanager Ger van Burik. Die Verkaufszahlen für frisches Obst und Gemüse aus den Niederlanden seien mit 3,2 Milliarden Kilogramm auch 2009 stabil gewesen, sagt van Burik, „doch die Umsätze waren im Vergleich geringer.“ Mit der Ausfuhr von rund einer Milliarde Kilogramm frischem Obst und Gemüse sei Deutschland nach wie vor der wichtigste Handelspartner der niederländischen Erzeuger. (Halle 3.2, Stand A-03, Kontakt: Ger van Burik, Telefon: +31-7-03 47 52 53, E-Mail: info@hollandfreshgroup.com)

SanLucar: Spitzenqualität von Ananas bis Zucchini

Obst und Gemüse aus über 30 Ländern hat das spanische Unternehmen SanLucar im Programm. Hauptabnehmer sind Deutschland und Österreich, wo das frische Sortiment in Supermärkten wie Edeka, Karstadt/Perfetto oder Rewe zu finden ist. 90 Produkte von Ananas bis Zucchini umfasst die Angebotspalette, wobei Beeren- und Steinobst, Zitrusfrüchte und Äpfel die Hauptrolle spielen. Hierfür arbeitet das 140-Mitarbeiter Unternehmen mit Vertragsbauern in der ganzen Welt zusammen. „Langfristige Partnerschaften und strenge Qualitätskontrollen sind Kern unserer Unternehmensphilosophie“, sagt Ilka Hein, Pressesprecherin des 1993 gegründeten Unternehmens. So ist bei jeder Charge die Rückverfolgbarkeit bis auf das Feld garantiert. Um zu gewährleisten, dass die Ware noch schneller und frischer beim Kunden ist, baut SanLucar zurzeit ein Logistikzentrum im baden-württembergischen Ettlingen. Für seine achte FRUIT-LOGISTICA- Beteiligung hat sich das Unternehmen die Kundenpflege als oberstes Ziel gesetzt. (Halle 5.2, Stand C-11; Kontakt: Ilka Hein, Telefon:+49-170-9136882; E-Mail: ilka.hein@sanlucar.com)

EDEKA profiliert sich mit Eigenmarken

„Als einer der größten europäischen Fruchtvermarkter setzen wir auf ein klares Qualitätsprofil“, betont Uwe Bockius, Leiter des EDEKA Fruchtkontors. Das EDEKA Fruchtkontor gehört zur EDEKA-Zentrale mit Sitz in Hamburg und steuert den gruppenweiten Einkauf von Obst und Gemüse aus mehr als 80 Ländern weltweit. Im Fokus des Messeauftritts auf der FRUIT LOGISTICA 2010 stehen Trends, Zukunftsmärkte und aktuelle Anforderungen an das Beschaffungsmanagement, insbesondere mit Blick auf die hohen Qualitätsstandards der Gruppe. Ein Schwerpunkt liegt auf dem EDEKA-Eigenmarkensortiment. „Die Besucher können sich beispielsweise umfassend über unsere Premium-Range EDEKA SELECTION Yacaran informieren“, so Bockius. Als erster Anbieter habe EDEKA eine Premium-Handelsmarke für Obst und Gemüse auf dem deutschen Markt etabliert. Sie ergänze das differenzierte Eigenmarkensortiment mit den starken Marken „EDEKA RioGrande“ (Obst), „EDEKA GärtnersBeste“ (Gemüse) und „EDEKA BioWertkost“, die kontinuierlich optimiert und mit neuen Artikeln ausgebaut werden. (Halle 6.2, Stand C-02, Kontakt: Gernot Kasel, Telefon: +49-40-63770, E-Mail: info@edeka.de)

Asociex: Aromatische Klementinen von Spaniens Sonnenküste

In der Provinz Castellón an der spanischen Mittelmeerküste werden nicht nur 90 Prozent der spanischen Klementinen produziert: Der Sorte „Clemenules“, einer Mutation der 1953 erstmals in der Provinz entdeckten kernlosen Sorte „Fina“, bescheinigt eine wissenschaftliche Studie, dass sie die Zitrusfrucht mit dem höchsten Gehalt an Vitamin C ist. Vorgestellt wird sie auf der FRUIT LOGISTICA von 21 der insgesamt 118 Unternehmen und Produzentenorganisationen, die sich in der Exportorganisation Asociex Castellón zusammengeschlossen haben. Auf 32.000 Hektar produzieren sie jährlich rund 1,2 Millionen Tonnen Klementinen für den Weltmarkt, wobei Europa und hier vor allem Deutschland, Frankreich und Großbritannien die Nase vorn haben. „Wir wollen auf der FRUIT LOGISTICA in erster Linie neue Geschäftskontakte knüpfen. Vor allem die wachsenden Märkte in Polen und Russland sind für uns interessant“, sagt Asociex-Generalsekretär Enrique Ribes. Die Messebeteiligung ist für den Klementinen-Experten ein Muss: „Wer aus unserer Branche nicht auf der FRUIT LOGISTICA ist, den kennt man nicht.“(Halle 11.2, Stand B-03; Kontakt: Enrique Ribes, Telefon:+34-964-342390; E-Mail: asociex@asociex.com)

Chile mit starkem Auftritt auf der FRUIT LOGISTICA

Der Stand Chiles auf der FRUIT LOGISTICA wächst trotz weltweiter Finanzkrise beständig. „Seit neun Jahren sind wir jetzt auf der FRUIT LOGISTICA vertreten, und unser Stand hat sich jedes Jahr auf jetzt aktuell 240 Quadratmeter erweitert. Unsere auf dem Weltmarkt angebotenen Produkte zeichnen sich durch eine überaus große Qualitätssicherheit aus“, sagt Christian Carvajal M., Associacion de Exportadores de Chile. Händler und Konsumenten können aus 75 verschiedene Obstsorten, darunter Kiwis und Blaubeeren wählen. Das Hauptaugenmerk für Handelskontakte liegt in diesem Jahr auf Ost- und Mitteleuropa. „Auf der FRUIT LOGISTICA können wir viele Kontakte knüpfen, erneuern und pflegen. Sie ist die wichtigste Leitmesse für den Fruchthandel.“ (Halle 25, Stand B-05, Kontakt: Christian Carvajal M., Telefon: +56-2 472 47 34, E-Mail: ccarvajal@asoex.cl)

Katalonien: Flache Früchtchen, garantiert ohne Pelz

„Die Zukunft gehört den flachen Früchten“, ist Josep Ortiz überzeugt. Der Geschäftsführer des Familienunternehmens Sat Ort Bell aus dem katalonischen Lleida ist zum ersten Mal auf der FRUIT LOGISTICA und stellt seine „Platerinas“ vor – eine Kreuzung aus flachen Pfirsichen, Paraguayos genannt, und Nektarinen. „Platerinas sind leicht zu essen; man muss dabei den Mund nicht so weit aufreißen, macht sich die Hände nicht schmutzig, und durch das feste Fleisch kann man die Früchte sogar in der Hosentasche transportieren.“ Im Gegensatz zu den bereits am Markt erhältlichen flachen Pfirsichen haben Platerinas nicht die typische pelzige Haut, gegen die so mancher allergisch ist, sondern die den Nektarinen eigene feste, glatte Oberfläche. Das ausgewogene Zucker-Säure-Verhältnis wissen vor allem Kunden nördlich der iberischen Halbinsel zu schätzen. „Für uns ist die FRUIT LOGISTICA eine großartige Messe. An meinem Stand waren schon Interessenten aus Frankreich, Holland, Italien, Russland und Estland.“ Ortiz ist einer von 21 Ausstellern am Gemeinschaftsstand der katalonischen Export-Förderungsorganisation Prodeca. (Halle 8.2, Stand B-04; Kontakt: Montserrat Costafreda, Telefon:+34-(0)-607-073089)

Valencia: Zitrusfrüchte mit Herkunftsgarantie

Valencia ist Spaniens ältestes und bedeutendstes Zitrus-Anbaugebiet – über fünf Millionen Tonnen Mandarinen und Orangen werden hier jährlich geerntet, das sind mehr als zwei Drittel der nationalen Produktion. Kein Wunder, dass die 28 Unternehmen, die sich am Gemeinschaftsstand der Autonomen Region Valencia auf der FRUIT LOGISTICA präsentieren, neben Granatäpfeln und Khakifrüchten, Knoblauch und Zwiebeln vor allem Zitrusfrüchte in allen Variationen präsentieren. „Die Anbauer versuchen, immer wieder neue Sorten auf den Markt zu bringen“, erklärt Javier Molina vom valencianischen Agrarministerium die große Vielfalt. Rund zehn Prozent der Früchte sind mit dem EU-Herkunftssiegel „Geschützte Geographische Angabe“ versehen und dürfen unter der Marke „Cítricos Valencianos“ vermarktet werden. Garantiert wird damit unter anderem ein Reifegrad von 7-8 und ein minimaler Saftanteil von 40 Prozent für Mandarinen und von 35 Prozent für Orangen. (Halle 11.2, Stand A-02; Kontakt: Javier Molina, Telefon:+34-963-422717; E-Mail: molina_jav@gva.es)

Mexico – Fruchtpartner mit hohem Potenzial

Mexiko ist Partnerland der diesjährigen FRUIT LOGISTICA und auch Thema eines Hallenforums. Gabriel Padilla vom mexikanischen Landwirtschaftsministerium, Fabricio Blanco vom Fresh Kampo International und Philippe Binard von Freshfel erläuterten nicht nur die Leistungsfähigkeit des mittelamerikanischen Landes, sondern loteten aus der Perspektive der Importeure auch weiteres Optimierungspotenzial aus. Mexiko ist der zehntgrößte Agrarexporteur der Welt. Führend ist das Land bei der Ausfuhr von Avocados, Mangos, Papayas, Wassermelonen und anderen Melonen. Bei Zwiebeln, Kichererbsen, Gurken, Spargel, Pekan-Nüssen und Limonen ist Mexiko zweitgrößter Exporteur, bei Auberginen, Paprika, Tomaten, Spinat, Kürbissen, Blumenkohl und Erdbeeren drittgrößter Exporteur. Gabriel Padilla stellte eindrucksvoll die breite Palette an Früchten und die hervorragenden Produktionsbedingungen vor. Weiterhin betonte er, dass Mexiko alle Maßnahmen ergreift, um alle Ansprüche zu erfüllen, die heute im Bereich Food Safety erwartet werden. Fabricio Blanco führte dies mit Beispielen aus der Praxis aus. Gute Aussichten auf dem europäischen Markt attestierte Philippe Binard mexikanischen Produkten. Dies sei auch heute schon von besonderer Bedeutung für Mexikos Agrarwirtschaft.

Lebensmitteleinzelhandel in Europa Chancen aus der Krise

Das erste Hallenforum der FRUIT LOGISTICA stand traditionell im Zeichen des Lebensmitteleinzelhandels. Dr. Jürgen Elfers von der Commerzbank - Corporates & Markets warf einen analytischen Blick auf die Situation im deutschen und internationalen Lebensmitteleinzelhandel und ging folgenden Fragen nach: Wie stellt sich der globale und europäische Einzelhandel in dieser Krisenzeit dar? Wie sind die verschiedenen Handelsformate positioniert, was ist in Zukunft zu erwarten? Welche Impulse geben die Märkte Osteuropas und Asiens? Welche Rolle spielen die Global Player? Wie sind die deutschen Player aufgestellt? Für den deutschen LEH stellte er fest, dass die Großfläche weiter unter Druck bleibe. In Westeuropa seien Turnaround-Stories bei Supermärkten zu verzeichnen. Die viel beschworenen osteuropäischen Märkte könnten seiner Ansicht nach tatsächlich die Versprechen guter Flächenproduktivitäten einlösen, auch wenn es von Land zu Land bisweilen starke Unterschiede gäbe. Russland sei nach wie vor der interessanteste Markt. In Asien sähe er durchaus Wachstumsimpulse – allerdings teilte er nicht die Euphorie manch anderer für den chinesischen Markt. 



Quelle: Messe Berlin GmbH
Veröffentlichungsdatum: 05.02.2010
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