Geschäftsjahr 2009: Rentenbank erneut mit außergewöhnlichem Ergebniszuwachs
Im zweiten Jahr der Finanzmarktkrise verzeichnete die Landwirtschaftliche Rentenbank, Frankfurt am Main, erneut eine außergewöhnlich positive Ertragsentwicklung mit überdurchschnittlichen Zuwachsraten. Vor diesem Hintergrund konnte sie ihre Fördertätigkeit im Geschäftsjahr 2009 abermals kräftig steigern. Treiber waren das lebhafte Neugeschäft bei Biogas- und Fotovoltaikanlagen und die große Nachfrage nach Liquiditätshilfedarlehen, die gemeinsam mit Bund und Ländern aufgelegt wurden.
Nach ersten vorläufigen Berechnungen wuchs der Darlehensbestand des Fördergeschäftes bei Programmkrediten um 22,5 % auf 19,6 Mrd. €. „Damit haben wir in der Konjunkturkrise einen wichtigen Beitrag für stabile Finanzierungsbedingungen in der Agrar- und Ernährungswirtschaft geleistet. Unser auf Nachhaltigkeit, Fördertätigkeit und Stabilität ausgerichtetes Geschäftsmodell hat sich gerade in der Finanzmarktkrise bewährt," so Dr. Marcus Dahmen, Sprecher des Vorstandes der Förderbank für das Agribusiness.
Zugunsten der besonders zinsgünstigen Programmkredite hat die Förderbank eigene Erträge von 82 Mio. € (75) eingesetzt. Da der Bilanzgewinn ebenfalls für Förderzwecke verwendet wird, summiert sich die Förderdividende einschließlich der ebenfalls aus Erträgen der Bank finanzierten Kapitalaufstockung der Edmund Rehwinkel-Stiftung auf 95 Mio. € (86). Trotz deutlich niedrigerer Bilanzsumme und verhaltener Investitionsbereitschaft im Agrarsektor konnte das Fördervolumen insgesamt um 3,6 % auf 65,8 Mrd. € (63,5) gesteigert werden.
Veröffentlichungsdatum: 22.01.2010
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